Smartphone-Markt wächst nur noch einstellig
Die Zeiten des zweistelligen Wachstums im Smartphone-Markt sind vorbei. Gartner erwartet in diesem Jahr ein Wachstum deutlich unter 10 Prozent. Auch China ist kein Zugpferd mehr.
Gartner hat in die Glaskugel geschaut. In der neuesten Prognose für die Auslieferung von PCs und PC-ähnlichen Geräten erwarten die Marktforscher ein schwaches Jahr. Die weltweite Gesamtauslieferung soll nur noch leicht um 15 Millionen Geräte auf 2,416 Milliarden zunehmen.
Auch der Smartphone-Markt, der bisher die Lokomotive bei den Geräten war, beginnt zu schwächeln. Im Vergleich zum Vorjahr erwartet Gartner nur noch plus 7 Prozent auf 1,9 Milliarden Einheiten. In den Vorjahren wuchs der Markt bisher immer zweistellig. Als Gründe für die Schwächephase nennt Gartner die Situationen in den USA und China. In beiden Ländern erwarten die Marktforscher nur noch einen Zuwachs von unter 1 Prozent. Ein zunehmend längerer Lebenszyklus spiele hier auch eine Rolle. Wachstum werde es weiterhin in den Schwellenländern geben, aber schwächer als bisher.
Schwaches Wachstum in den nächsten Jahren
Auch in den kommenden Jahren soll das Wachstum bei Smartphones kaum anziehen. Im Schnitt erwartet Gartner einen Zuwachs von 40 Millionen Einheiten im Jahr. Im Jahr 2018 soll die Schwelle von 2 Milliarden Einheiten überschritten werden.
Der PC-Markt soll im Jahr 2016 seinen vorläufigen Tiefststand mit 296 Millionen Einheiten erreichen, rund 1,5 Prozent weniger als im Vorjahr. Einen weiteren Rückgang erwartet Gartner bei den traditionellen PCs und Notebooks (minus 6,7 Prozent). Hingegen werde das Segment Premium Ultramobiles, wozu Gartner Windows-10-Geräte und Macbooks zählt, stark wachsen. Bis 2018 sollen die Auslieferungen im Vergleich zu 2015 auf 90 Millionen Einheiten verdoppeln.
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