Postfinance steigt bei Sentifi ein
Postfinance hat eine Minderheitsbeteiligung an Sentifi erworben. Das Zürcher Start-up durchsucht Social-Media-Inhalte nach Finanzinformationen und wertet sie für Investoren aus. Postfinance erhofft sich von der Beteiligung neue Einnahmequellen.
Postfinance hat sich am Schweizer Fintech-Unternehmen Sentifi beteiligt. Wie die Finanz-Tochter der Schweizerischen Post in einer Mitteilung schreibt will sie mit der Minderheitsbeteiligung ihre Ertragsstruktur diversifizieren und neue Einnahmequellen erschliessen. Dies sei im gegenwärtigen Marktumfeld mit niedrigen Zinsen notwendig, um profitabel zu bleiben, schreibt das Unternehmen.
Sentifi wurde gemäss Handelsregistereintrag 2014 in Zürich gegründet. Das Start-up, 2016 Gewinner des Swiss Fintech Awards, verwendet laut Mitteilung künstliche Intelligenz, um unstrukturierte Daten in Echtzeit aus sozialen Medien wie Newsfeeds, Blogeinträgen oder Twitter-Nachrichten zu analysieren.
Anschliessend bereite das Unternehmen die Informationen für Finanzinvestoren auf. "Auf diese Weise können Anleger wichtige Ereignisse, Trends und mögliche Auswirkungen auf Aktien, Rohstoffe oder Währungen frühzeitig erkennen und ihr Anlageportfolio entsprechend ausrichten", verspricht Postfinance.
Die Analysen von Sentifi stünde momentan auf 50 Plattformen in neun Ländern im Einsatz. "Mit dem Investment von Postfinance werden wir unser Angebot erweitern und in unsere globale Expansion investieren", kommentiert Anders Bally, Gründer und CEO von Sentifi, den Einstieg des Investors. Über den Umfang der Beteiligung machte Postfinance keine Angaben.
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