Six sieht sich bei Umbau auf Kurs
Six hat die Bilanz für das Jahr 2017 vorgelegt. Der Umsatz legte zu, der Gewinn sank jedoch. Bei den digitalen Angeboten sieht sich das Unternehmen gut aufgestellt.
Der Schweizer Finanzdienstleister Six hat seine Bilanz für das Geschäftsjahr 2017 vorgelegt. Darin weisst das Unternehmen einen Umsatzanstieg um 5,8 Prozent auf fast 2 Milliarden Franken aus. Das Konzernergebnis sank um 6,2 Prozent auf 207 Millionen Franken, wie es in einer Mitteilung heisst. Den Rückgang erklärt Six mit Sondereffekten, vor allem durch den Verkauf einer Immobilie.
Anfang 2017 wurde die Twint-App massgeblich von Six mit lanciert. Das Unternehmen zeigte sich mit der Entwicklung zufrieden. Rund 630'000 Nutzer hatten sich bis Jahresende registriert. In Zusammenarbeit mit IBM baute Six das Security Operations Center auf. Zunächst wolle Six die eigene Sicherheit stärken und in Zukunft Managed Security Services für andere Unternehmen anbieten.
Das Gewicht der Einheit "Global IT" stieg im Berichtsjahr deutlich. Der Umsatz wuchs um 7,6 Prozent auf 426 Millionen Franken. Der Betriebsgewinn nach Abschreibungen, vor Steuern und Zinsen (EBIT) stieg in dem Bereich sogar um 43,6 Prozent auf 13,3 Millionen Franken.
"Six operiert in einem anspruchsvollen, sich rasch wandelnden Umfeld. Wir haben die Weichen gestellt, damit wir die Entwicklung aktiv mitgestalten und auch in Zukunft der zentrale Anbieter für Dienstleistungen im Finanzmarktinfrastrukturbereich für unsere Kunden und Aktionäre sind", lässt sich Six-CEO Jos Dijsselhof in der Mitteilung zitieren.
Ende 2017 beschloss Six einen Umbau. Mit einer neuen Innovationseinheit wolle das Unternehmen auf die Herausforderungen durch die Digitalisierung reagieren. In diesem Zug wolle Six in Start-ups und Fintech-Unternehmen investieren. Dazu legte Six einen Venture Fund in Höhe von 50 Millionen Franken auf.
Update: Seco behebt Probleme bei Auszahlungssystem
Samsung meldet Rekordquartal dank KI
AI im Marketing: Prognose für 2026
Microsoft patcht aktiv ausgenutzte Sicherheitslücke in Office-Anwendungen
Microsoft fördert 11 Schweizer KI-Start-ups
Warum nur wenige Unternehmen echten Nutzen aus KI ziehen
Mitarbeitererfahrung 2026: Was Mitarbeitende vom Arbeitsplatz erwarten
Warum Schweizer Daten in die Schweiz gehören
Cyberattacken auf Schweizer Unternehmen sind um 6 Prozent gestiegen