Netflix öffnet seine Container-Lösung
Netflix nutzt intern die Container-Management-Plattform namens Titus. Der Streaming-Anbieter hat diese nun nach drei Jahren Entwicklung unter eine Open-Source-Lizenz gestellt.
Die US-Firma Netflix hat ihre Container-Management-Plattform "Titus" auf Github unter die Apache-Lizenz gestellt. Titus basiert auf Apache Mesos. Damit gibt es eine weitere Alternative zu Lösungen wie Kubernetes, Mesosphere DC/OS und Amazon ECS.
Netflix verwendet Titus laut einem Blogeintrag für "tausende Applikationen" in "zehntausenden virtuellen EC2-Maschinen" - etwa für Machine Learning, Streaming und Video-Empfehlungen. Im April habe Netflix jede Woche rund 3 Millionen Container genutzt.
Der Konzern hofft, dass in Titus umgesetzte Konzepte nun Einzug in andere Container-Lösungen halten. Netflix erhofft sich so langfristig bessere Off-the-shelf-Lösungen für Container.
Das bewegt die Schweizer Digitalbranche 2026
Wie Behörden und Unternehmen mit Open Source Abhängigkeiten verringern
Fintech-Bewilligung in der Schweiz – Chancen, Hürden und Erfahrungen
Wie KI die Zukunft der Weiterbildung prägt
Digitale Souveränität mit Open-Source-Technologien als idealer Mittelweg
Barrierefreiheit in der Webentwicklung: Pflicht, Praxis und Potenzial von KI
Web-Accessibility – wie sich mit wenig Aufwand viel bewirken lässt
Wie Führungskräfte im KI-Zeitalter unersetzbar bleiben
KI ohne FinOps wird zur Kostenfalle