Nur geteilte Dinge sind wahre Freude
Der Konsumentenschutz hat einen Leihladen in Bern in Planung. Sonst selten genutzte Dinge sollen dort gegen einen symbolischen Monatsbetrag ausgeliehen werden können. Dies soll Vorteile für den Konsumenten und die Umwelt haben.
Die Stiftung für Konsumentenschutz hat mit dem Aufbau eines Leihladens begonnen. Die in Bern geplante sogenannt "Bibliothek für Alltagsgegenstände“ soll die erste in der Schweiz werden.
In der Pressemitteilung heisst es, dass der Leihladen selten genutzte Dinge mehr Nutzern zugänglich machen soll. Dies biete eine Kostenersparnis für die Konsumenten und entlaste die Umwelt.
Als typisches Sortiment eines Leihladens nennt der Konsumentenschutz Bohrmaschinen, Zelte, Wanderrucksäcke, Luftmatratzen oder Geschirr. Laut der Mitteilung werde beispielsweise eine gekaufte Bohrmaschine lediglich 11 Minuten genutzt.
Die Mitgliedschaft beim Leihladen soll rund fünf Franken im Monat kosten. Der ehrenamtlich betriebene Leihladen sucht in Bern eine rund 60 Quadratmeter grosse, zentrale und kostengünstige Ladenfläche. Angebote können an leihladen@konsumentenschutz.ch gesendet werden.
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