Der Wind hat gedreht für Abraxas
Der IT-Dienstleister Abraxas schliesst das Geschäftsjahr 2019 mit einem Gewinn von 2,3 Millionen Franken ab. Ein Jahr zuvor hatte das Unternehmen einen Verlust von mehr als 10 Millionen Franken vermeldet.
Abraxas hat die Zahlen für das Geschäftsjahr 2019 vorgelegt. Das Unternehmen verbucht einen Gewinn von 2,3 Millionen Franken. Der Nettoerlös beträgt 203,6 Millionen Franken. Man schliesse das Jahr "als gesundes Unternehmen mit einer stabilen Bilanz ab", schreibt Abraxas in einer Mitteilung.
Ein Jahr zuvor hatte Abraxas noch einen Verlust von 10,7 Millionen Franken vermeldet. Abraxas begründete das Ergebnis unter anderem mit Kosten der Fusion mit den Verwaltungsrechenzentren St. Gallen (VRSG). 2019 habe man formell die Integration des Unternehmens abgeschlossen, heisst es in einer Mitteilung.
Der Fusionsprozess habe viel Aufwand und Energie verbraucht, sagt Abraxas-CEO Reto Gutmann im Interview: "Wenn es ein zentrales Learning für mich gibt, dann das: Als Dienstleistungsunternehmen muss man stets, auch in solchen herausfordernden Zeiten, die Kunden im Fokus behalten." Im Gespräch gibt Gutmann einen Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr. Zwar rechnet er damit, dass die Coronakrise die Auftragslage drücken wird. Aber es gibt auch einen Lichtblick: "Die Pandemie könnte die IT-Investitionen im öffentlichen Sektor kurz- bis mittelfristig sogar positiv beeinflussen."
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