EU will Cyberexpertise in gemeinsame Abwehr bündeln
Die Europäische Kommission will eine EU-weite, gemeinsame Cybereinheit aufbauen. Diese soll die Expertise der Mitgliedsstaaten bündeln und sie vor grossangelegten Cyberbedrohungen schützen.
Geht es nach der Europäischen Kommission, sollen die Mitgliedsstaaten Cyberbedrohungen künftig gemeinsam anpacken. Die Kommission präsentierte einen Vorschlag für eine gemeinsame Cybereinheit, wie sie mitteilt.
Die Einheit soll grossangelegte Cyberattacken abwehren und ist Teil einer im März verabschiedeten EU-weiten Strategie für Cybersecurity. Zu diesem Zweck soll sie die Ressourcen und die Expertise bündeln, die derzeit noch über die einzelnen EU-Staaten verteilt sind. Frei nach dem Credo "need to share" statt "need to know" sollen diese Ressourcen und Expertise allen Mitgliedsstaaten dienen. Zudem soll die Einheit auch eine Plattform für die Kooperation, etwa mit dem privaten Sektor, werden.
Die Einheit soll schrittweise in einem transparenten Prozess aufgebaut werden. Am 30. Juni 2022 soll sie gemäss dem Vorschlag den Betrieb aufnehmen und bis spätestens ein Jahr später voll etabliert sein. Die EU-Staaten müssen dem Vorschlag allerdings noch zustimmen.
Übrigens: Über Cybersecurity haben in diesem Monat auch US-Präsident Joe Biden und Russlands Präsident Wladimir Putin gesprochen. An einem diplomatischen Gipfeltreffen in Genf diskutierten sie über gegenseitige Vorwürfe von Cyberattacken. Sie vereinbarten nun, Konsultationen zu diesem Thema zu eröffnen, wie Sie hier nachlesen können.
Microsoft lanciert KI-Beschleuniger mit neuem Speicherdesign
Warum nur wenige Unternehmen echten Nutzen aus KI ziehen
G Data lanciert vier neue Cyber-Awareness-Kurse
Mitarbeitererfahrung 2026: Was Mitarbeitende vom Arbeitsplatz erwarten
85% Weniger Ransomware Risiko dank neuer Methode
Vertiv präsentiert KI-gestützten Managed Service für Rechenzentren
AI im Marketing: Prognose für 2026
Wie der Kanton Zürich den digitalen Wandel vorantreiben will
Warum Schweizer Daten in die Schweiz gehören