"Beat" von Talus Informatik weiss, wo Katzenstreu hingehört
Wer wissen will, wie man ein beliebiges Material möglichst nachhaltig entsorgt, kann sich an "Beat" wenden. Der Chatbot dieses Namens wurde von Talus Informatik und Paixon entwickelt und ist auf der Website der Gemeinde Moosseedorf aufgeschaltet.
Wer auf der Website der Gemeinde Moosseedorf Informationen zum Entsorgen von Abfällen sucht, lernt "Beat" kennen. Der Chatbot stellt sich als "Recycling-Superstar" vor, der für jedes Ding den richtigen Weg kenne, es loszuwerden.
Entwickelt wurde Beat von Talus Informatik in Zusammenarbeit mit Paixon. "Der Chatbot hat den Vorteil, dass Bürgerinnen und Bürger mit dem Entsorgungs-Assistent abklären können, welches Entsorgungsgut wo entsorgt wird, ohne dass die Verwaltung kontaktiert werden muss. Zudem ist es ein weiterer Schritt bei den digitalen Bürgerdiensten", lässt sich Sabrina Riesen, Leiterin Dienste der Gemeinde, in einer Mittteilung zitieren. Moosseedorf dient dabei als Pilotgemeinde, später könnten also noch weitere dazu kommen.
Beat erkenne dank künstlicher Intelligenz mehrere tausend Güter, die er dann in über hundert Kategorien einordne. Er kennt für jedes Gut den richtigen Platz, klärt in Sachen Nachhaltigkeit auf und weiss auch, weshalb sich Recycling lohnt.
In einem kurzen Test schlägt sich Beat wacker:
Katzenstreu: gehöre demnach zur Kategorie Kehricht ("Bitte nur in gebührenpflichtigen Abfallsäcken deponieren, ansonsten mit Gebührenmarken versehen"), und werde jeweils mittwochs abgeholt.
Papiertaschen: gehören laut Beat ins Altpapier. "Das Recycling von Papier ist umweltfreundlicher gegenüber der Herstellung von neuen Fasern", erklärt er auf Wunsch.
Mekidametne (absichtlich falsch geschrieben): Erkennt er korrekt als "Medikamente" und bittet darum, diese "bei einer Apotheke oder Drogerie " abzugeben. Erst bei noch gröberem orthografischem Unfug ("mekitametne") muss Beat passen.
Auch zum Thema Elektroschrott hat Beat einiges zu sagen. Dieser soll entweder bei den Verkaufsstellen abgegeben oder an einem von zwei Sammeltagen zum Werkhof gebracht werden. Im europäischen Vergleich liegt die Schweiz bezüglich des Elektroschrotts auf Platz vier, wie Sie hier nachlesen können.
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