Update: Digitalbank Alpian erhält ihre Finma-Lizenz
Die Genfer Digitalbank Alpian hat grünes Licht von der Finanzmarktaufsicht erhalten. Sie will im 3. Quartal dieses Jahres starten. In ihrer letzten Finanzierungsrunde sammelte die Bank 19 Millionen Franken ein.
Update vom 8.4.2022: Es hat länger gedauert als erwartet. Aber jetzt gibt die Westschweizer Digitalbank Alpian bekannt, ihre Lizenz von der Finanzmarktaufsicht (Finma) erhalten zu haben. Laut der Mitteilung plant die Neo-Bank, im 3. Quartal dieses Jahres offiziell zu starten.
Alpian sammelte im Rahmen einer Finanzierungsrunde der Serie B+ 19 Millionen Franken ein, verkündet das Unternehmen weiter. Die Mittel sollen die Einführung der Dienstleistungen im Schweizer Markt unterstützen.
Geplant sei ein Modell, welches Privatbanking und Onlinebanking kombiniere. Alpian-CEO Schuyler Weiss kommentiert: "Seit 2019 haben wir das aufgebaut, was die erste digitale Privatbank der Schweiz werden wird. Mit den Mitteln aus der Serie B+ und dem neuen Status als lizenzierte Schweizer Bank ist Alpian gut gerüstet, um ihr Angebot zu lancieren."
Originalmeldung vom 12.04.2022: Digitalbank Alpian macht sich bereit für den Markteintritt
Die Genfer Bank Alpian schliesst eine Series-B-Finanzierungsrunde erfolgreich ab. Das Unternehmen konnte 18 Millionen US-Dollar einsammeln, wie es in einer Mitteilung heisst. Eine erste Finanzierungsrunde konnte die Bank, die sich als erster Schweizer Vermögensverwalter mit "Digital First"-Ansatz profiliert, vergangenes Jahr abschliessen.
Während mit der Series-A-Finanzierungsrunde vor einem Jahr vor allem der Aufbau des Unternehmens gefördert werden sollte, ermöglicht laut Alpian-CEO Schuyler Weiss die neue Finanzierungsrunde nun den Marktstart in der Schweiz. "Dieser Ansatz stellt sicher, dass Alpian in einer starken Position ist, um seinen Kunden noch in diesem Jahr nach der Erteilung der Vollbanklizenz durch die Finma den besten Service zu bieten", lässt sich Weiss zitieren.

Alpian-CEO Schuyler Weiss. (Source: Alpian)
Ähnlich wie traditionelle Banken, wird Alpian Bank- und Vermögensverwaltungsdienste für Kunden mit einem Anlagevermögen zwischen 100'000 und 1'000'000 Franken anbieten – und dies als "Mobile First"-Konzept. Gemäss der Pressemitteilung will die Bank künstliche Intelligenz und menschliche Berater kombinieren, um für jeden Kunden ein massgeschneidertes Anlageportfolio zu erstellen, das auf dessen persönliche Vorlieben, Überzeugungen, Philosophie und Ziele abgestimmt ist.
Knapp ein Fünftel der Bankkunden erledigt Bankgeschäfte am liebsten digital, wie eine Umfrage von TI&M und der HSLU zeigt. Weitere Erkenntnisse: Corona hat vor allem bestehende Trends verstärkt und klassische Banken sollten sich bezüglich der Neobank-Konkurrenz warm anziehen.
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