Umweltlabel "Energy Star" steht wohl vor dem Aus
Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump plant offenbar, das Energielabel "Energy Star" nicht weiter zu fördern. Mit dem über 30 Jahren eingeführten Label kennzeichnen Hersteller besonders energieeffiziente Elektronikgeräte.
Er prangt auf diversen Haushalt- und IT-Geräten: Der blauweisse Kleber mit den Worten "Energy Star", oft versehen mit einem Stern. 1992 lancierte die US-amerikanische Umweltbehörde das Label. Hersteller können seither die Geräte damit kennzeichnen, die ihren eigenen Messungen nach die von der Behörde gesetzten Richtwerte zur Energieeffizienz erfüllen.
Doch die Geschichte von "Energy Star" geht offenbar zu Ende. Die aktuelle US-Regierung unter Präsident Donald Trump will das Programm stoppen, wie die "Washington Post" unter Berufung auf interne Dokumente und anonyme Informanten berichtet. Demnach seien die Mitarbeitenden der Environmental Protection Agency (EPA) bereits über die Auflösung der entsprechenden Stellen informiert worden.
Offiziell bestätigten die Behörden dies bislang nicht. Gegenüber "Arstechnica" liess die EPA lediglich verlauten, es finde aktuell eine generelle Restrukturierung statt, die "dem amerikanischen Volk direkt zugutekommen" solle und den Behörden ermögliche, ihre Kernaufgabe besser zu erfüllen sowie "gleichzeitig das grosse amerikanische Comeback" voranzutreiben.
Bei Umweltorganisationen und Industrieverbänden stösst das geplante Aus auf Unverständnis. "Energy Star" geniesse breite Akzeptanz aus allen Lagern und hohes Vertrauen in der Bevölkerung, fasst "Arstechnica" die Reaktionen zusammen.
Unter Berufung auf die Alliance to Save Energy heisst es, das Programm dürfte die US-Regierung jährlich ungefähr 32 Millionen US-Dollar kosten. Gleichzeitig hätten Haushalte dank "Energy Star" schätzungsweise 40 Milliarden US-Dollar an jährlichen Stromkosten eingespart.
Ende April 2025 hob die Trump-Regierung eine von Vorgänger Joe Biden verfügte Einschränkung für den Export von Chips auf. Das bedeutet, dass unter anderem die Schweiz uneingeschränkt US-Chips importieren darf. Doch eine Exportbeschränkung ist für die aktuelle Regierung nicht vom Tisch, wie Sie hier lesen können.
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