Workplace-as-a-Service – strategischer Hebel statt Kostenbremse
Lange Zeit galt Workplace-as-a-Service in eher konservativen Schweizer Unternehmen als interessantes, aber noch fernes Zukunftskonzept. Die aktuellen Umfrageergebnisse unserer neuen Workplace-Studie zeichnen jedoch ein anderes Bild: Der Markt hat den Point of No Return überschritten. Wir bewegen uns weg von einer Phase der frühen Adoption hin zu einer breiter werdenden Marktabdeckung.
Ein Blick auf die Resultate zeigt, dass die Zurückhaltung gegenüber Managed Services rund um den Arbeitsplatz der Vergangenheit angehört. Während bereits jedes fünfte der befragten Unternehmen Workplace-as-a-Service (WaaS) produktiv nutzt (Early Adopters), steht die eigentliche Disruption unmittelbar bevor: 30 Prozent der befragten Unternehmen planen die konkrete Einführung in naher Zukunft. Zählt man dazu die 24 Prozent, die WaaS derzeit aktiv diskutieren und evaluieren, wird die Dynamik deutlich: Über die Hälfte der Schweizer Unternehmen befindet sich aktuell in einem konkreten Transformationsprozess hin zu nutzungsbasierten Arbeitsplatzmodellen.
Für die Unternehmen bedeutet dies, dass das klassische Besitzen und Verwalten von Hardware rund um den Arbeitsplatz zunehmend zum Nachteil werden kann, während der Wettbewerb bereits agiler aufgestellt ist. Die Botschaft der Resultate aus der Studienarbeit ist klar: WaaS ist kein Nischenthema mehr, sondern im Mainstream angekommen. Wenn fast ein Drittel des Marktes (30 Prozent) kurz vor der Einführung steht, wandelt sich die Frage für den CIO oder Fachbereichsleiter von "sollen wir das machen?" zu "wann ist der beste Zeitpunkt?" Wer jetzt noch in klassischen Drei- bis Fünf-Jahres-Zyklen Hardware kauft, bindet Kapital und Ressourcen, während der Markt um ihn herum flexibel skaliert.
Die Haupttreiber für die Einführung von WaaS haben sich in Schweizer Unternehmen gewandelt. Die Einführung von WaaS wird primär von strategischen Zielen angetrieben, nicht in erster Linie von Einsparungen und kostengetriebenen Überlegungen. Der Top-Hauptfaktor ist der Wunsch nach Steigerung der Flexibilität und Skalierbarkeit: Unternehmen wollen auf Knopfdruck wachsen oder schrumpfen können. Fast ebenso wichtig sind zwei weitere strategische Ziele: die Verbesserung der ICT-Sicherheit und Compliance (Platz 2) in einer komplexen Bedrohungslage sowie die Fokussierung der internen ICT auf Kernaufgaben (Platz 3).

Die überraschendste Erkenntnis: Die klassische Kostenreduktion ist einer der untergeordneten Treiber. Kunden suchen offensichtlich weniger nach billiger, sondern verstärkt nach besserer Planbarkeit und strategischem Mehrwert.
Dies spiegelt auch die Realität volatiler Märkte wider. Unternehmen müssen heute in der Lage sein, Arbeitsplätze binnen kürzester Zeit hoch- oder runterzufahren – sei es für temporäre Projektteams, saisonale Spitzen oder Mergers-&-Acquisitions-Aktivitäten. Das starre Kaufen und Abschreiben von Hardware bremst diese Agilität aus, das Servicemodell ermöglicht sie erst – der Workplace wird strategisch.
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