Merkwürdiges aus dem Web

Einbrecher erkennt Vorteil von fahrerlosem Fluchtauto

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CE- und IT-Welt fördern immer wieder Erstaunliches und Kurioses zutage, das zum Schmunzeln anregt. Die seltsamsten ­Kurznews immer in der Rubrik "Curiosities". Gute Unterhaltung!

(Source: Janda - stock.adobe.com)
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tse. Ein alltägliches Delikt wird zur verblüffenden Sensation: In San Francisco ist ein Unbekannter in ein Yoga­studio eingebrochen und hat diverse Sportkleider gestohlen. Danach rannte er aber nicht etwa davon, sondern stieg kurzerhand mit seiner Beute in ein Robotaxi von Waymo, wie der "San Francisco Chronicle" berichtet. So konnte er unerkannt entkommen, denn wenn es keinen Fahrer gibt, hinterfragt auch niemand einen Fahrgast mit Kapuze über dem Gesicht. Ein knappes halbes Jahr später – der Einbruch fand im Januar statt – weiss die Polizei immer noch nicht, wie der mutmassliche Täter aussieht. Ob Robotaxis nun in kriminellen Kreisen an Beliebtheit gewinnen, wird sich zeigen; vielleicht müssen Fluchtfahrer schon bald fürchten, dass sie ihren Job an KI ­verlieren.

Der feine Unterschied

rja. Künstliche Intelligenz verblüfft uns Menschen – nicht nur mit ihren Fähigkeiten, sondern oft auch mit ihren Unfähigkeiten. Von einem dieser faszinierenden Patzer berichtet "T3N" unter Berufung auf soziale Medien. Demnach vertut sich die KI von Google regelmässig bei der Frage, wie oft der Buchstabe P im Wort "Google" vorkommt. Es seien 2 Ps enthalten, antwortete das Sprachmodell laut einem der zitierten Beispiele; dazu lieferte die KI eine zwar ausführliche, aber komplett unlogische Herleitung. Menschliche User können daraus einmal mehr ableiten, dass sie KI-generierte Inhalte genau prüfen sollten. Und: Zwischen dem Schreiben können und dem Buchstabieren können eines Wortes liegt ein feiner Unterschied – zumindest für eine KI.

Der Preis für kalte Hände

dwi. Die Tech-Branche hat offenbar ihre nächste ­grosse Marktlücke gefunden: zu warme Hände. Das kalifornische Unternehmen Therabody verkauft dafür ein Gadget namens "Chryotherm Palm". Wer das braucht? Angeblich Sportlerinnen und Sportler, die ihre Körperkerntemperatur in hitzigen Situationen senken wollen, wie "Der Standard" berichtet. Das Handkühlgerät soll die Leistungsfähigkeit steigern. Laut Hersteller fühlt man sich danach "um 60 Prozent kühler und erheblich weniger angestrengt von der Erhitzung". Weniger cool ist hingegen der Preis von rund 400 Euro. Dieser dürfte bei vielen Menschen vor allem eines auslösen: einen plötzlichen Hitzeschub beim Blick aufs Preisschild. Die Nachfrage scheint trotzdem heiss gewesen zu sein, denn das Gerät war angeblich bereits nach zwei Tagen ausverkauft. Aber Eiswürfel sind ja ohnehin die günstigere Alternative – und derzeit noch problemlos erhältlich.

Mit Kanonen auf Spatzen schiessen im Zeitalter von Laserwaffen und KI

cka. Irritation kann eine wunderbare Quelle für Inspiration sein. Für Steven Cheng waren Mücken diese Quelle. Cheng ist Experte für Computer ­Vision und Robotik sowie Gründer von Nenpower, einer Open-Source-Lernplattform für Robotics, wie er auf Linked­in schreibt. Diese Expertise setzte er nun ein, um sich gegen die blutsaugende und Krankheiten übertragende Plage zu wehren. Frei nach der Redewendung "mit Kanonen auf Spatzen schiessen", schoss er allerdings mit einem Laser auf Mücken. Wie er auf X schreibt, habe er vier Monate damit verbracht, eine "Artilleriekanone, die mittels Computer Vision und Deep Learning gesteuert wird", zu bauen. Das System erkennt Mücken und feuert automatisch einen Laser ab, der Mücken "im Handumdrehen röstet". Der Tüftler lobt zwar seine hohe Trefferquote. Trotzdem installierte er auch Schutzmechanismen: Erkennt das System Menschen oder brennbare Materialien in der Nähe der Mücke, stellt es das Feuer ein. Sein Kampf gegen die Mückenplage hatte jedoch auch seinen Preis: Das KI-Modell dafür trainierte er selbst mit einer Vielzahl an Bildern der Blutsauger – was gemäss Cheng in unzähligen Mückenstichen am ganzen Körper resultierte.

Ein Waffennarr auf vier Pfoten

ahu. Eine Reddit-Userin hatte Glück im Unglück. Wie Futurezone.at berichtet, durchschlug eine Pistolenkugel aus dem Nachbarhaus eine Glasscheibe und verfehlte die schlafende Frau nur knapp. Gerettet wurde sie von ihrem Gaming-PC, der das Geschoss des Kalibers .45 ACP laut Polizei entscheidend abgelenkt hatte. Die Nachbarin wartete mit einer ebenso einfachen wie logischen Erklärung auf: Ihr Hund habe den Schuss versehentlich mit seiner Pfote ausgelöst. "Auch wenn ich mir bei der Geschichte mit dem Hund nicht ganz sicher bin, war es aufgrund ihrer damaligen Reaktion ganz klar ein Unfall. Sie konnte vor Weinen kaum sprechen", meinte die Betroffene auf Reddit. Die Beseitigung der Verwüstung nahm drei Tage in Anspruch. Immerhin soll die Versicherung der Nachbarin die Kosten für den Schaden übernehmen. Um derweil auf Nummer sicher zu gehen, hat sich die Reddit-Userin mit einem Budget von 3500 Dollar auf die Suche nach einem Ersatz-PC begeben.

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