iPad: Proview und Apple kämpfen weiter
Das iPad hat es in China nicht leicht. Die Rechte um den Markennamen sind unklar. Das Seilziehen geht weiter.
Der Markenname "iPad" sorgt in China weiterhin für rote Köpfe. Wie der Tagesanzeiger online berichtet, beanspruche die chinesische Technologiefirma Proview weiterhin die Rechte am Markennamen.
Bei einer Anhörung vor dem Höheren Volksgericht in Guangzhou habe ein Apple-Sprecher darauf hingewiesen, dass der Name "iPad" im Augen der Konsumenten mit Apple verbunden sei. Wenn nun das Gericht entscheide, dass Proview den Gerichtsfall gewinne, werde das für Verwirrung sorgen.
Was passiert bei einem Verlust?
Sollte Apple den Fall verlieren, müsse das Unternehmen aus Cupertino entweder eine Abfindung an Proview leisten oder den Namen des Tabletcomputers ändern, zitiert der Tagesanzeiger den Juristen Kenny Wong.
Der Geldsegen der Abfindung müsste folglich sehr gross sein, damit sich das Risiko und die Zeit, die Proview in den Gerichtsfall investiert, auch lohnen wird. Das Unternehmen wird kaum eine iPad-Konkurrenz für den chinesischen Markt aus dem Ärmel zaubern können. Und alleine mit dem Markennamen iPad Geld zu machen, dürfte wohl eher schwierig werden.
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