ISP gehackt: Was ist zu tun?
Im Falle, dass die Sicherheitsbarrieren eines Internet-Providers durchbrochen werden, rät Jürgen Obermann, Vice President Central Europe des Mail-Security-Spezialisten Mirapoint, den Providern ein gemeinsames Vorgehen, allerdings sollte die Information der Kunden nicht vernachlässigt werden.
"Es ist auf jeden Fall ein erster Schritt in die richtige Richtung, wenn ISP gemeinsam aktiv werden, um wie in diesem Fall eine Spam-Welle zu stoppen. Allerdings ist die Informationspolitik der Provider zu ihren Antispam-Aktionen noch zu sehr auf interne Kanäle fixiert", so Obermann.
Hintergrund dieser Empfehlungen sind die jüngsten Ereignisse bei Tiscali. Der ISP wurde gehackt und der illegale Zugang genutzt, um eine Flut von Spam-Mails zu versenden. Daraufhin setzten vielen Internet-Provider Tiscali auf die Blacklist und blockierten so die Zustellung von E-Mails von Tiscali. Allerdings wurden die Tiscali-Kunden nie über diesen Schritt informiert, so dass sie vergebens versuchten, E-Mails zu versenden. Gemäss Obermann hätten sich die restlichen ISP zwar richtig verhalten, die Tiscali-Kunden hätten aber informiert werden müssen.
Dario Piccinno
Zürcher Adtech-Unternehmen Publica4 ernennt ersten CEO
Uhr
GPT-Live
OpenAI verbessert die Sprachfunktionen von ChatGPT
Uhr
BAG-Untersuchung
Das EPD bringt Spitälern und Pflegeheimen mehr Kosten und wenig Nutzen
Uhr
Advertorial Swiss Expert Group
Cloud Security braucht Sichtbarkeit über Identitäten, Daten und DNS
Uhr
EU-Wettbewerb
EU verpflichtet SAP zu flexibleren Supportregeln
Uhr
Kosmische Ungeheuer
Wie gross die Erde ist - verglichen mit Ereignishorizonten supermassereicher Schwarzer Löcher
Uhr
"Age Verified Self-Checkout"
Scandit führt biometrische Altersprüfung für Selbstbedienungskassen ein
Uhr
Quantencomputer
In diesem Computerchip schwingt der Speicher
Uhr
Sebastian Graf im Interview
Wenn die Cloud teurer wird als gedacht
Uhr
Operation First Light 2026
Interpol nimmt weltweit über 5800 Cyberbetrüger fest
Uhr