ISP gehackt: Was ist zu tun?
Im Falle, dass die Sicherheitsbarrieren eines Internet-Providers durchbrochen werden, rät Jürgen Obermann, Vice President Central Europe des Mail-Security-Spezialisten Mirapoint, den Providern ein gemeinsames Vorgehen, allerdings sollte die Information der Kunden nicht vernachlässigt werden.
"Es ist auf jeden Fall ein erster Schritt in die richtige Richtung, wenn ISP gemeinsam aktiv werden, um wie in diesem Fall eine Spam-Welle zu stoppen. Allerdings ist die Informationspolitik der Provider zu ihren Antispam-Aktionen noch zu sehr auf interne Kanäle fixiert", so Obermann.
Hintergrund dieser Empfehlungen sind die jüngsten Ereignisse bei Tiscali. Der ISP wurde gehackt und der illegale Zugang genutzt, um eine Flut von Spam-Mails zu versenden. Daraufhin setzten vielen Internet-Provider Tiscali auf die Blacklist und blockierten so die Zustellung von E-Mails von Tiscali. Allerdings wurden die Tiscali-Kunden nie über diesen Schritt informiert, so dass sie vergebens versuchten, E-Mails zu versenden. Gemäss Obermann hätten sich die restlichen ISP zwar richtig verhalten, die Tiscali-Kunden hätten aber informiert werden müssen.

Amtsanmassung
Kriminelle verteilen Bussen im Namen der Polizei
Uhr

Datengetriebene Strategien: Der Schlüssel zu Service-Innovationen im Service-Management
Uhr

Fachbeitrag von Digicomp Academy
KI und Ethik: Wer trägt Verantwortung – Mensch, Organisation oder Maschine?
Uhr

e3 und Arrow ECS
Kontrollverlust durch KI ist kein Risiko mehr, sondern Realität
Uhr

Mehr Schutz für Claude
Anthropic rüstet seine KI gegen neue Angriffsmuster
Uhr

In eigener Sache
Das Netzmedien-Team wagt den Aufstieg
Uhr

Advertorial von Sophos Technology GmbH
Umfrage unter 3.400 IT-lern beleuchtet Cybercrime-Lage
Uhr

DataStore
Dell und DataStore minimieren Cyberrisiken
Uhr

Epic Systems
Universitätsspital Zürich setzt auf US-amerikanischen KIS-Anbieter
Uhr

Dossier in Kooperation mit Eset Deutschland
Umfrage zeigt Trend: Schweizer Unternehmen wollen europäische IT-Sicherheit
Uhr