Keine Netz-Neutralität mehr in den USA

Uhr | Aktualisiert
Letzte Woche hat das US-Repräsentantenhaus ein neues Telekommunikationsgesetz verabschiedet, das zulässt, dass ISPs von Anbietern von Web-Inhalten höhere Gebühren verlangen können, wenn diese besonders hohe Bandbreiten in Anspruch nehmen.
Bisher war die Neutralität des Netzes gegenüber den Inhalten gesetzlich festgeschrieben. Die Demokraten forderten ein Festhalten an diesem Prinzip der "Net Neutrality". In den letzten Wochen machten zudem vor allem Internetunternehmen wie Google, eBay und Amazon für "Net Neutrality" mobil. Ihnen gegenüber standen die Telekommunikationsunternehmen und das Lager der Republikaner im Repräsentantenhaus, die sich nun durchsetzten.
Als im April der entsprechende Gesetzesentwurf in den USA eingebracht wurde, startete der NetzwocheTicker eine Umfrage unter seinen Lesern: Eine deutliche Mehrheit von 80 Prozent war gegen eine solche Regelung.