Marcel Schwerzmann wird Präsident der Schweizerischen Informatikkonferenz

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von fgr@netzwoche.ch
Marcel Schwerzmann wurde an der Frühjahrstagung der Schweizerischen Informatikkonferenz (SIK) zum neuen Präsidenten gewählt. Schwerzmann ist Regierungsrat im Kanton Luzern und dort Vorsteher des Finanzdepartementes. Sein Vorgänger Paul Niederberger wurde in den Ständerat (Kanton Nidwalden) gewählt. Schwerzmann war unter anderem bei einer grossen IT-Beratungs- und Outsourcing-Firma tätig. Er vertritt die SIK und die Kantone auch im neuen Steuerungsausschuss E-Government Schweiz. Die SIK ist eine gesamtschweizerische Organisation, in der die Informatikorganisationen der öffentlichen Verwaltungen von Bund, Kantonen, Gemeinden und dem Fürstentum Liechtenstein zusammengeschlossen sind. Sie wurde 1975 von der Konferenz der kantonalen Finanzdirektoren und dem Bund mit dem Ziel gegründet, die Zusammenarbeit der öffentlichen Verwaltungen in der ICT zu fördern und zu harmonisieren. An ihrer diesjährigen Tagung befasste sich die SIK neben der Wahl eines neuen Präsidenten mit der Umsetzung der E-Government-Strategie Schweiz, der Registerharmonisierung, neuen Bundesapplikationen und mit einer SIK-Empfehlung für den sicheren Einsatz von mobilen Geräten. Zudem diskutierten die Delegierten und Beobachter der SIK über zukünftige Standardarbeitsplätze und den Einsatz von Microsoft-Produkten wie Vista und Office 2007 in den öffentlichen Verwaltungen. Eine Umfrage bei den SIK-Mitgliedern ergab, dass bis heute lediglich 2 Prozent auf Vista umgestellt haben. Die Frage, wer in den nächsten 2 Jahren eine Umstellung plant, bejahten 46 Prozent aller SIK-Mitglieder.
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