Dorothée Appel

"Nach 145 Tagen auf Reise wieder mehr Zeit zu Hause verbringen"

Uhr | Aktualisiert
von asc

In "Beyond ICT" verraten Branchenkenner etwas aus ihrem Leben abseits von Technik und Unternehmensalltag. Heute stellt sich Dorothée Appel, CIO von Microsoft Deutschland und Schweiz, den kniffligen Fragen.

Was war in Ihrer Karriere das schönste Erlebnis für Sie?

Die Abschiedsfeier, die mir mein letztes Team in Paris organisiert hat, eine Woche bevor ich meine neue Position angetreten habe.

Wenn Sie die Chance dazu gehabt hätten, was hätten Sie in Ihrer Karriere anders gemacht, als bisher?

Ich hätte mir das Buch von John Izzo "Die fünf Geheimnisse, die sie entdecken sollten, bevor Sie sterben" früher gekauft und wäre meinen Weg damit noch mutiger gegangen.

Was fasziniert Sie besonders an Ihrer Tätigkeit bei Microsoft?

Ich bekomme einen sehr frühen Einblick in die neuesten Technologien von Microsoft wie das zukünftige Windows Phone 7 Update und Lync - ich bin nun mal begeisterter Technik-Freak. Ausserdem fühle ich mich in der Unternehmenskultur zuhause.

Was machen Sie um Stress abzubauen?

Ein gutes (echtes) Buch lesen.

Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht? 

Über eine kleine Windows Phone Applikation, mit der sich Licht, Jalousien und Temperatur in unseren Büros in München regeln lassen – auch im Büro des Kollegen.

Und worüber haben Sie sich zuletzt geärgert?

Über mich selbst, als ich mal wieder in lauter Hektik mein Portemonnaie oder meinen Autoschlüssel suchte – ich hoffe, das Thema erledigt sich auch bald durch die Elimination von beidem.

Ihr persönliches Ziel für 2011?

Wieder mehr Zeit zu Hause zu verbringen nach 145 Tagen beruflich auf Reisen in 2010.

Microsoft Deutschland/Schweiz in fünf Jahren?

Weiterhin ein grossartiges Unternehmen von talentierten und engagierten Mitarbeitern, die über die Technologie das Leben von Millionen von Menschen verbessern.

Sie in fünf Jahren?

Hoffentlich im Kreise einer gesunden Familie und mit genauso viel Spass am Beruf wie heute.

Gibt es einen Traum, den Sie sich immer noch erfüllen möchten?

Ich möchte mich neben meinem Beruf für die Verbesserung von Diagnose und Therapie von angeborenen Herzfehlern in der Pädiatrie des Deutschen Herzzentrums in München einsetzen – mit jedem Kind, das bei einem Herzfehler erfolgreich therapiert werden kann, geht für mich ein kleiner Traum in Erfüllung.

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