Schweizer ICT-Szene: Nur verwöhntes Mittelmass?
Am letzten Freitag fanden die Investorengespräche der St. Galler BrainsToVentures AG statt. Unter den acht vorstelligen Unternehmen befanden sich zwei aus der Schweiz, keines jedoch aus der ICT-Branche. "Damit ein Unternehmen in die engere Auswahl kommt, muss einerseits das Produkt Top sein, andererseits jedoch auch der Markt bereit dafür", erklärt der b-to-v-Partner Florian Schweitzer. Dass keines der auserwählten Unternehmen aus der Schweizer ICT-Branche stammt, erstaunt ihn nicht. "Die Schweizer ICT-Szene ist geprägt von einer verwöhnten Mittelmässigkeit", so sein Fazit. Die Schweiz sei geprägt von "satten Typen", denen es reicht, in der Schweiz erfolgreich zu sein. "Vielen Schweizer Unternehmern fehlt das Denken in grossen Märkten", so Schweitzer weiter. Es fehle ihnen schlichtweg die Fähigkeit, sich vorzustellen, die Nummer eins in ihrem Bereich zu werden. Eine Gabe, die beispielsweise US-Amerikaner besitzen würden. Mehr darüber in der heute erscheinenden Netzwoche und in der aktuellen Umfrage.
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