Sicherheit im Umgang mit mobilen Endgeräten
Symantec hat Tipps für den sicheren Umgang mit internetfähigen Mobilgeräten veröffentlicht. Candid Wüest von Symantec rät den Anwendern nicht zu offenherzig zu sein.
Smartphones und Tablets werden immer immer öfter für sensible Transaktionen oder für den Datenaustausch benutzt. Symantec-Sicherheitsexperte Candid Wüest sagt, dass dies auch Profihacker freue: "Internetfähige Mobilgeräte werden für Hacker immer attraktiver. Das zeigen auch verschiedene Angriffs-Versuche in diesem Jahr, darunter zum Beispiel die Jailbreak-Attacke, mit der Schadcode in Apps eingeschmuggelt werden kann."
Nutzer von mobilen Geräten sollen ein gesundes Misstrauen an den Tag legen, rät Wüest. Beispielweise bei Apps müsse man genau schauen, was sich da installiert. Eine Sicherheitslösung sei besonders bei der Abspeicherung von vielen persönlichen oder sensiblen Daten auf solchen Geräten hilfreich.
Spezielle Sicherheitslösungen für Smartphones und Co.
Jedes Smartphone soll laut Wüest zumindest mit einer PIN geschützt werden. Einzelne Anwendungen wie die E-Mail-Funktion sollten zudem mit einem zusätzlichen Kennwort gesichert werden. Es gibt spezielle Sicherheitslösungen für die mobile Nutzung, die neben Schutzfunktionen wie Virenscanner und Firewall auch für effizienten Diebstahlschutz sorgen können. Als Beispiel nennt Wüest Norton Smartphone Security für Android, das einen solchen Schutz ermögliche.
Ein regelmässiges Backup sei das A und O um für den schlimmsten Fall gerüstet zu sein. Bei Verlust und Diebstahl Sollte mal ein mobiles Gerät verloren gehen oder gestohlen werden, ist es unerlässlich, das Gerät zu sperren sowie den Arbeitgeber und die Polizei darüber zu informieren. Nur so kann gewährleistet werden, dass ausser dem Geräteverlust kein grösserer Schaden entsteht. Auch die Wiederbeschaffung, z. B. per Tracking ist nur dann möglich.
Wüest rät Transaktionen wie Online-Banking oder Shopping über freie WLANs zu vermeiden. Und wenn man dies tun möchte, sollte man auf jeden Fall Zusatzsicherungen nutzen. Der kostenlos verfügbare Service Norton DNS beispielsweise checke Webseiten schnell auf Schadecodes.
Generell sei es wichtig, nicht zu offenherzig mit seinen Daten umzugehen. Beim Posten von Informationen über den Aufenthaltsort auf sozialen Netzwerken müsse man bedenken, dass auch Betrüger diese mitlesen könnten. Wer dann auch noch seine Adresse im Profil hinterlegt habe, öffnet Einbrechern Tür und Tor.
Tech-Konsortium steckt 12,5 Millionen US-Dollar in Open-Source-Sicherheit
Büsi missachtet wiederholt internationales Recht
Metanet verlagert Infrastruktur in Rechenzentren von Green
Der Funk von morgen, die KI-Pläne von heute und der Cyberangriff von gestern
Staatsarchiv Luzern macht Geschichte digital zugänglich
Abraxas baut neue Steuerlösung für Graubünden
Warum risikobasierte Governance der Schlüssel zur digitalen Souveränität ist
Fast 50 Prozent der Schweizer Smartphone-User nutzen ein iPhone
UZH und Algorithmwatch untersuchen, was KI mit der Gesellschaft macht