Uni-Bibliothek Lausanne lässt seine Bücher von Google digitalisieren

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von jgr@netzwoche.ch
Die Universitätsbibliothek Lausanne wird als erste französischsprachige Bibliothek Partner der Google-Buchsuche Google Book Search. Google und die Universität von Lausanne wollen zusammen die vielen Tausend lizenzfreien Werke der Universität digitalisieren. Dazu gehören klassische Werke der schweizerischen und französischen Literatur, die politischen Werken von Benjamin Constant und die persönliche Bibliothek des Ökonomen und Soziologen Vilfredo Pareto. Mit der Universität von Lausanne schliesst sich die fünfte europäische Bibliothek dem Bibliotheksprojekt an. Beteiligt sind bis heute die Oxford University, die Universität Complutense Madrid, die Bayrische Staatsbibliothek, die Bibliothek von Barcelona, die Harvard University, die Stanford University, die University of Michigan, die New York Public Library, die University of Virginia, die University of Wisconsin-Madison, die Princeton University, die University of California und die University of Texas-Austin. Das Bibliotheksprojekt der Google-Buchsuche digitalisiert Bücher grösserer Bibliotheken. Daneben digitalisiert Google allerdings auch Bücher von Verlagen, die noch mit einem Copyright belegt sind – ausser, die Verlage verlangen von Google ausdrücklich, dies zu unterlassen. Aufgrund dieses Opt-out-Verfahrens wird Google seit dem Start des Projektes 2005 von Autoren und Verlegern kritisiert.
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