Linux-Systeme

IBM zeigt neue Power-8-Chips und Openpower-Server

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IBM hat neue Server für Hochleistungsanalytics und -Big-Data-Workloads vorgestellt. Das Unternehmen nutzt für die Systeme Technologien von Nvidia.

Am Donnerstag hat IBM eine neue Generation seiner Power-8-Prozessoren ausgerollt. Die neuen Chips sollen Daten schneller bewegen, wie IBM mitteilt. Ausser den Chips bringt der Hersteller neue Server mit Openpower-Funktionen auf den Markt.

Die Openpower Foundation ist für IBM und die Power-8-Prozessoren sehr wichtig, wie ZDnet berichtet. Mitglieder sind unter anderem Google, Samsung und Avnet. Die Foundation versucht im Markt ein Gegengewicht zu x86-basierten Servern aufzubauen.

Mit den neuen Systemen hofft IBM, Kunden aus den Bereichen künstliche Intelligenz, Analytics und "Deep Learning Workloads" zu gewinnen. Die neuen Systeme werden Teil von IBMs Linux-Server-Familie LC.

Nvidias Tesla sorgt für schnellen Datenaustausch

Der "Power S822LC" ist das Topmodell der neuen Serverlinie. Ausgelegt für High Performance Computing. IBM bestückte die Maschine ausser mit dem neuen Power-8-Prozessor auch mit Nvidias "Tesla P100 Pascal GPU". Dazu kommt Nvidias NV-Link-Prozessor, der schnelle Zwei-Wege-Verbindungen zwischen den Prozessoren ermöglichen soll.

Laut Mitteilung sorgt die Kombination von IBM- und Nvidia-Technologie für einen fünf Mal schnelleren Datenaustausch als bei einem x86-basierten System. Die ersten "Power S822LC"-Systeme gehen laut Mitteilung an das US Department of Energy’s Oak Ridge National Laboratory.

Neben dem Topmodell bringt IBM die Modelle "Power S821LC" und "Power S822LC for Big Data" auf den Markt. Beide sind ebenfalls mit Nvidia-Technologien bestückt und für Big-Data-Anwendungen konzipiert.

Der "Power S822LC" ist gemäss Mitteilung ab 26. September dieses Jahres verfügbar. Die beiden anderen Modelle sind bereits erhältlich.

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