Autodesk schliesst Standort Neuenburg
Der CAD-Hersteller Autodesk schliesst seinen Standort in Neuenburg. 232 Angestellte sind betroffen. Der Schritt ist Teil einer globalen Restrukturierung des Unternehmens. Autodesk will sein Geschäftsmodell umkrempeln und so sein Geschäft wieder ankurbeln.
Beim Westschweizer Sitz von Autodesk gehen die Lichter aus. Der US-amerikanische Hersteller von CAD-Software schliesst seinen Standort in Neuenburg, wie das Unternehmen gegenüber dem ICTjournal bestätigt. 232 Angestellte seien von der Schliessung betroffen.
Das Unternehmen verhandle derzeit mit den Mitarbeitern über einen Sozialplan, um die Stellenstreichungen abzufedern. Autodesk will den betroffenen Angestellten von Fall zu Fall unterschiedlich unter die Arme greifen, wie ein Mediensprecher des Unternehmens auf Anfrage des ICTjournal mitteilt.
Schliessung ist Teil eines Sparplans
Der CAD-Hersteller schliesst den Standort Neuenburg infolge einer globalen Restrukturierung. Im Zuge dessen verlagere das Unternehmen Arbeitsplätze. Ein neuer Standort soll etwa in Dublin entstehen, wie die NZZ berichtet. Andere europäische Standorte kämen den kommerziellen Interessen des Unternehmens mehr entgegen, teilt ein Mediensprecher von Autodesk gegenüber dem ICTjournal mit.
Das Unternehmen plane, seinen weltweiten Personalbestand um 13 Prozent zu verringern, schreibt das Wirtschaftsmagazin "Fortune". Das Unternehmen krempelt derzeit sein Geschäftsmodell um. Wie viele andere Softwarehersteller will Autodesk sein Produkt künftig nicht mehr verkaufen, sondern "as-a-Service" vermieten, wie es im Bericht heisst. Sein drittes Geschäftsquartal habe Autodesk kürzlich mit einem Verlust von knapp 120 Millionen US-Dollar bilanziert.
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