Ascom verpasst 2018 selbstgesteckte Ziele
Ascom hat 2018 seinen Umsatz leicht gesteigert. Trotzdem blieb das Unternehmen hinter den eigenen Zielen zurück. Zu schaffen machen ihm die Marge und das Geschäft mit Unternehmenskunden.
Ascom hat seine vorläufigen Geschäftszahlen für das vergangene Jahr publiziert. Wie das Unternehmen mit Sitz in Baar in einer Mitteilung schreibt, erreichte es im Geschäftsjahr 2018 einen Nettoumsatz von rund 318,5 Millionen Franken. Das seien im Vergleich zum Vorjahr fast 3 Prozent mehr. Ascom habe damit zwar Fortschritte gemacht, die Zielvorgaben auf das Gesamtjahr betrachtet aber verfehlt, schreibt "Cash". Ursprünglich wollte das Unternehmen den Umsatz zwischen 3 und 6 Prozent steigern.
Das Ergebnis sei vor allem wegen eines "soliden" zweiten Halbjahres positiv ausgefallen, schreibt Ascom. Das Healthcare-Geschäft sei überdurchschnittlich gewachsen, während der Enterprise-Bereich sich weiterhin langsam entwickle und das OEM-Geschäft unter den Vergleichswerten des Vorjahres geblieben sei.
Die Ebitda-Marge für das Geschäftsjahr 2018 falle mit rund 12 Prozent tiefer aus als im Vorjahr. 2017 habe Ascom hier noch 14,1 Prozent erreicht - und laut Cash rund 15 Prozent angepeilt. Nachdem die Marge in den ersten 6 Monaten 2018 bei nur 6,5 Prozent lag, konnte die Profitabilität laut Mitteilung im zweiten Halbjahr verbessert werden. Bis Ende 2020 strebt Ascom ein jährliches Umsatzwachstum von 7 bis 10 Prozent und eine operative Marge von rund 20 Prozent an.
Ascom will die vollständige Jahresrechnung 2018 nach eigener Angabe am 7. März 2019 veröffentlichen.
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