Genf hat jetzt ein Cyber-Peace-Institut
In Genf gibt es eine neue Organisation, die Opfer eskalierender Cyberspace-Konflikte unterstützen und positives Verhalten im Cyberspace stärken will. Zu den Förderern des "CyberPeace Institute" gehören grosse internationale Konzerne. Den Vorstand leitet ein Experte für Cyberkriminalität.
Eine neue NGO mit Sitz in Genf will auf die Auswirkungen grosser Cyberangriffe reagieren. Wie das "CyberPeace Institute" mitteilt, verursachen Cyberangriffe weltweit immer grössere Schäden für Menschen und zivile Infrastrukturen. Die schwersten Angriffe haben demnach Unternehmen ruiniert, die Wirtschaft zum Erliegen gebracht und Krankenhäuser stillgelegt.
Das Institut wolle Konflikte deeskalieren und Frieden und Stabilität im Cyberspace fördern. Vorerst will sich die Organisation auf drei Kernfunktionen konzentrieren: Hilfe für Opfer von Cyberangriffen koordinieren, geschehene Cyberangriffe analysieren und auswerten und positives, verantwortungsvolles Verhalten im Cyberspace fördern.
Einige grosse Firmen investieren in die NGO. In ihrer Mitteilung werden Mastercard, Microsoft und die Hewlett Foundation namentlich genannt, aber es seien auch "andere Grossunternehmen und philanthropische Institutionen" an Bord. Organisiert ist das Institut in einen 14-köpfigen Rat und einen 8-köpfigen Vorstand. Im Rat sitzen "weltweit renommierte Experten für Cybersicherheit, internationales Recht, Menschenrechte und internationale Angelegenheiten". Präsidentin ist Marietje Schaake, eine ehemaligen Abgeordneten des Europäischen Parlaments. Dem Vorstand sitzt Stéphane Duguin vor, der unter anderem am Aufbau des Europäischen Zentrums für Bekämpfung der Cyberkriminalität (EC3) beteiligt gewesen sei. Zukünftig werde man Experten und Interessenvertreter einstellen, um die Mission der NGO zu erfüllen.
Malware "SparkCat" treibt auf App Store und Google Play ihr Unwesen
FFHS lanciert KI-Weiterbildung für Führungskräfte
GRITEC AG und Swisscom stärken gemeinsam die OT‑Cybersecurity im Industriesektor
Wenn man eine Springspinne als Haustier hat
Swiss Stablecoin und sechs Banken testen den digitalen Franken
Alibaba präsentiert neues KI-Modell für autonomes Programmieren
Update: Zentrum für digitale Souveränität will auch ohne Innosuisse-Anschubhilfe starten
Romance Scammer erweitern Repertoire mit KI
Digitec Galaxus feiert sein 25-jähriges Bestehen