Stiftung "Zugang für alle" wählt neue Stiftungsratsmitglieder
Die Stiftung "Zugang für alle", die sich für digitale Barrierefreiheit einsetzt, hat zwei neue Mitglieder in den Stiftungsrat gewählt. Neu im Gremium sind Christopher Müller, Verwaltungsratspräsident von Die Ergonomen Usability, und Franziska Ryser, Nationalrätin und Verwaltungsratspräsidentin von Ryser Optik.
Die Stiftung "Zugang für alle" ergänzt ihren Stiftungsrat. Das Gremium wählte zwei neue, hervorragend qualifizierte Mitglieder, wie die Stiftung mitteilt. Neu mit an Bord sind Nationalrätin Franziska Ryser (Grüne/SG) und der Usability-Experte Christopher Müller.
Christopher Müller ist Gründer, Inhaber und Verwaltungsratspräsident von Die Ergonomen Usability. Zudem ist er Mitglied in zwei Swico-Beiräten und Vorstandsmitglied der Regionalkonferenz Nördlich Lägern. Müller promovierte am Institut für Hygiene und Arbeitsphysiologie der ETH Zürich.
Franziska Ryser ist Verwaltungsratspräsidentin der familieneigenen Ryser Optik in St. Gallen, Nationalrätin und Vizepräsidentin der Grünen Schweiz. Aktuell kandidiert sie für den Ständerat im Kanton St. Gallen. Ryser hat vor kurzem ihr Studium am Rehabilitation Engineering Lab an der ETH mit dem Doktorat abgeschlossen.
Die Stiftung "Zugang für Alle" setzt sich seit 2000 für eine barrierefreie Technologieerschliessung und -nutzung ein. Die Stiftung versteht sich als Vermittlerin zwischen dem Anwenderkreis von Menschen mit einer Beeinträchtigung und Anbietern von digitalen Informationen und Services. Präsident der Stiftung ist Roger Gassert, ordentlicher Professor für Rehabilitationstechnik am Department Gesundheitswissenschaften und Technologie der ETH Zürich sowie Leiter des Labors für Rehabilitationstechnik der ETH Zürich.
Übrigens: Die Richtlinien für barrierefreie digitale Inhalte sind wohlbekannt, doch längst nicht immer kommen sie zur Anwendung. Die Referierenden der Fachtagung E-Accessibility vom vergangenen November schilderten, wie sie dies ändern wollen, etwa bei Webagenturen, der Schweizerischen Post oder der ETH Zürich, wie Sie hier nachlesen können.
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