Crealogix steigert Gewinn dank Stellenabbau
Crealogix hat sein Geschäftsjahr mit einer Gewinnsteigerung bilanziert. Den Sprung zurück in die Gewinnzone schaffte das Unternehmen allerdings nur aufgrund von Sparmassnahmen. Der Umsatz ist derweil weiterhin rückläufig.
Der Bankensoftwarehersteller Crealogix hat den Sprung zurück in die Gewinnzone geschafft. Das Unternehmen verbucht für das Geschäftsjahr 2022/2023 einen Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA von 8,9 Millionen Franken. Im Vorjahr stand noch ein Minus von 9,3 Millionen Franken in den Büchern.
Der Umsatz schrumpfte indes auf 81,4 Millionen Franken. Im Vorjahr setzte das Unternehmen noch 94 Millionen Franken um - die Erlöse waren allerdings bereits rückläufig (minus 14 Prozent gegenüber dem Geschäftsjahr 2020/2021).
Das positive Betriebsergebnis erreichte Crealogix aufgrund von Sparmassnahmen. In der Mitteilung zu den Geschäftszahlen erwähnt das Unternehmen einen "Abbau der Beschäftigung freier Mitarbeitender und eine Reduzierung der Belegschaft von 524 (30. Juni 2022) auf 383 (30. Juni 2023) Vollzeitstellen". Ebenfalls positiv zu Buche geschlagen habe der im vergangenen Jahr erfolgte Verkauf der Tochtergesellschaft Swiss Learning Hub. Das Geschäft mit E-Learning-Plattformen ging an eine Schweizer Investorengruppe.
Der freie Cashflow hat sich von -22,3 Millionen Franken im Vorjahr auf -2,4 Millionen erhöht. Am Bilanzstichtag lag die Nettoverschuldung bei 27 Millionen Franken. Die Eigenkapitalquote hat gegenüber dem Vorjahr um 6,1 Prozent zugenommen und beträgt 28,7 Prozent.
Mitte März hat Crealogix übrigens Christophe Biollaz zum neuen Finanzchef ernannt. Mehr dazu lesen Sie hier.
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