Softwarefehler sorgt für verspätete Wahlresultate im Kanton Basel-Stadt
Im Kanton Basel-Stadt haben die Resultate der National- und Ständeratswahlen länger auf sich warten lassen als geplant. Grund dafür war ein Softwarefehler bei der Einspeisung der E-Voting-Resultate ins Gesamtsystem. Das E-Voting an sich habe fehlerfrei funktioniert, beschwichtigt der Kanton.
Nur mit Verspätung hat der Kanton Basel-Stadt im Oktober 2023 die Resultate der National- und Ständeratswahlen bekanntgeben können. Aufgrund zusätzlicher Kontrollen habe sich die Bekanntgabe der Resultate um 1,5 beziehungsweise 3,5 Stunden verzögert, wie die "Basler Zeitung" unter Berufung auf den Regierungsrat berichtet.
Nötig wurden diese Kontrollen wegen eines Softwarefehlers in Zusammenhang mit den Resultate-Dateien des E-Votings. In seiner Antwort auf eine Interpellation schreibt der Regierungsrat von einer "seltenen Konstellation", deren Auftreten bei vorherigen Tests nicht vorausgesehen werden konnte. Regierungssprecher Marco Greiner präzisiert in der Zeitung, Der Softwarefehler sei bei der Einspeisung der E-Voting-Resultate ins Gesamtsystem aufgetreten. Die Fehlerquelle sei nun bekannt und könne bei künftigen Wahlen berücksichtigt werden. Zudem stellt der Sprecher klar, dass das E-Voting an sich fehlerfrei funktioniert habe.
Aufgrund fehlerhaft programmierter Software kam es nach den eidgenössischen Parlamentswahlen auch beim Bundesamt für Statistik zu einem Faux-Pas. Die Behörde veröffentlichte nämlich zunächst fehlerhafte Prozentwerte zu den Parteistärken. Mehr dazu lesen Sie hier.
Ostschweiz will Hightech-Industrie stärken
Warum man besser nicht zum Klassentreffen geht
Abraxas baut neue Steuerlösung für Graubünden
Warum risikobasierte Governance der Schlüssel zur digitalen Souveränität ist
KI-Agent hackt KI-Plattform von McKinsey
Malware zielt auf HR-Abteilungen und umgeht EDR-Lösungen
Update: Bundesrat schickt Verordnung für Justitia 4.0 in die Vernehmlassung
Fintech-Markt setzt auf KI und Konsolidierung
Zattoo macht CCO zur CEO ad interim