Hulu verkauft doch nicht
Seit März 2013 haben die Hulu-Eigentümer mit potenziellen Käufern verhandelt. Nun ist der Deal geplatzt und sie wollen selbst 750 Millionen US-Dollar in den Dienst investieren.
Der Verkauf des Videoportals Hulu ist geplatzt. Die drei Medienkonzerne und Eigentümer 21st Centruy Fox, NBC Universal und die Walt Disney Company schreiben in einer Mitteilung, dass sie den Streamingdienst nun doch nicht verkaufen werden. Man habe sich dazu entschieden, gemeinsam 750 Millionen US-Dollar in den Dienst zu investieren. Laut Fox COO, Chase Carey, ist "eine Rekapitalisierung der beste Weg für Hulu. So kann unter den momentanen Besitzern das Wachstum beschleunigt werden".
Unter anderem war auch Yahoo an Hulu interessiert. Laut Carey habe man zwar gute Verhandlungsgespräche mit den Interessenten geführt, werde aber selbst in den Dienst investieren, da ein grosses Potenzial vorhanden sei, heisst es in der Mitteilung weiter. Online-Streamingdienste sind vor allem bei jungen Zuschauern beliebt. Laut eigenen Angaben hat das Portal etwa vier Millionen Abonnenten und 30 Millionen Besucher pro Monat.
Bloomberg berichtet, dass die Angebote für Hulu etwa eine Milliarde US-Dollar betragen haben. Dies ist nicht das erste Mal, das Hulu einen Verkauf platzen lässt. Bereits 2011 hat sich die Plattform zum Verkauf angeboten und das Angebot wieder zurückgezogen. Damals habe man sich nicht auf einen Preis einigen können.
Meta trackt Maus- und Tastaturaktionen seiner US-Mitarbeitenden
Wie Roboter künftig Bewegungen lernen
Wie der neue CEO Aveniq zu neuen Geschäftsfeldern führen will
BIT schreibt neue Public-Cloud-Dienste aus
KI-Agenten gefährden die Unternehmenssicherheit
Spannender als die Ilias: Wer gewinnt den Kampf um den KI-Olymp?
Microsoft veröffentlicht Notfall-Sicherheitsupdate
Effizienz frisst Datensouveränität – die Bilanz der Schatten-KI
Noser Group kann Umsatz und Profitabilität weiter steigern