KPT bringt die virtuelle Versichertenkarte
Kunden der KPT erhalten eine virtuelle Version ihrer Versichertenkarte. Damit können sie ihre Patientendaten per Smartphone an den Arzt oder die Apotheke schicken. Künftig sollen weitere Funktionen dazukommen.
Die Krankenkasse KPT lanciert zusammen mit der Sasis AG "Vicard", eine virtuelle Versichertenkarte. Wie das Unternehmen mitteilt, ermöglicht diese dem Versicherten, seine Daten via Smartphone an einen Leistungserbringer (Arzt, Spital und so weiter) zu übermitteln. Hierzu müsse er lediglich einen QR-Code scannen und den Datentransfer autorisieren.
Für Leistungserbringer, die sich dem System anschliessen, entfalle "mühsame Ausfüllen von Formularen", und die Patientenanmeldung werde einfacher und effizienter, heisst es weiter. Derzeit funktioniert die elektronische Datenübermittlung bei rund 4000 Leistungserbringern in der Schweiz. Wichtige Zentren wie das Universitätsspital Zürich, das Inselspital Bern oder das Kantonsspital St. Gallen sollen nächstens dazu stossen. Bei Leistungserbringern, die noch nicht über die nötige Software verfügen, können die Patienten alternativ den integrierten Strichcode verwenden oder die digitale Abbildung in der App nutzen.
Bereits sind weitere Funktionen für die virtuelle Versicherungskarte geplant. Künftig lassen sich etwa Hinweise auf einen Organspenderausweis oder eine Patientenverfügung digital hinterlegen.
Zusammen mit Telemedizin-Anbieter Medi24 führt die KPT derweil ein Pilotprojekt für ärztliche Beratung via Chat durch. Erfahren Sie, worum es dabei geht und warum sich daraus Bedenken zum Datenschutz ergeben.
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