US-Investor erwirbt ein Drittel von Avaloq
Warburg Pincus hat 35 Prozent der Anteile von Avaloq gekauft. Die Mehrheit der Anteile bleiben in der Firma. Mit dem Einstieg des Grossinvestors geht Avaloq einen weiteren Schritt in Richtung Börse.
Das Private-Equity-Unternehmen Warburg Pincus aus den USA hat 35 Prozent der Anteile des Zürcher Fintech-Unternehmens Avaloq erworben. Avaloq werde nun mit mehr als 1 Milliarde Franken bewertet, teilte das Softwarehaus mit. Die NZZ beziffert das Volumen des Deals daher auf rund 350 Millionen Franken. Avaloq selbst nannte keine finanziellen Details.
Avaloq partners with #WarburgPincus to accelerate growth – press release here: https://t.co/XNBLWj6KIQ
Anteile von Gründern und Mitarbeitern
Die verkauften Anteile stammen nach eigenen Angaben von den Gründern, dem Management und den Mitarbeitern Avaloqs. Avaloq-CEO Francisco Fernandez behalte einen Anteil von 28 Prozent am Unternehmen. Weitere 27 Prozent entfielen auf die Mitarbeiter. Damit bleibe die Mehrheit von 55 Prozent der Anteile im Unternehmen. Der Anteil der Raiffeisenbank Schweiz in Höhe von 10 Prozent ändere sich nicht.
Schritt in Richtung Börse
"Die Transaktion ist für Avaloq der erste Schritt hin zu einem möglichen Börsengang in den kommenden Jahren", heisst es in der Mitteilung weiter. Wann genau dies der Fall sein wird, sagte Avaloq jedoch noch nicht.
Im Zuge der Beteiligung von Warburg Pincus wird CEO Fernandez zusätzlich auch Verwaltungsratspräsident. Warburg Pincus stellt zwei Verwaltungsräte. Wer diese sein werden, will der Investor zu einem späteren Zeitpunkt bekannt geben.
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