Facebook baut Forschungsstandort Zürich aus
Facebook vergrössert seinen hiesigen Forschungsstandort. Das Social-Media-Unternehmen will gemeinsam mit der ETH die Kerntechnologie für die nächste Oculus-Brille entwickeln. Das Projekt soll Santa Cruz heissen.
Facebook baut seinen Forschungsstandort in Zürich mit neuen Büros und grösseren Teams aus, wie die Handelszeitung berichtet. Vor allem die Kooperation mit der ETH in Sachen Computer Vision sei für den Social-Media-Konzern interessant.
An der F8 im Mai präsentierte Facebook-Chef Mark Zuckerberg sein neues Produkt, das Virtual-Reality-Headset Oculus Go. Das Headset soll seine Umgebung noch zu wenig wahrnehmen können. Autonom herumlaufen kann man damit nicht. Gemeinsam mit der ETH Zürich will das Forschungsteam von Facebook die Kerntechnologie für die nächste Oculus-Brille entwickeln. Das Projekt soll Santa Cruz heissen.
Schon vor rund zwei Jahren hatte sich Facebook an der Bahnhofsstrasse in Zürich niedergelassen. Noch zwei Jahre beschloss der Social-Media-Konzern, in Virtual und Mixed Reality zu investieren und den damaligen Branchenprimus Oculus zu übernehmen. Zuckerberg kündigte erstmals 2016 an, dass man dieses intern Santa Cruz genannte Projekt stark fördern wolle. Vor einigen Monaten zogen die Facebook-Forscher in den Süden der Stadt in deutlich grössere Büros nahe beim Shoppingcenter Sihlcity.
Lancierung des neuen VR-Headsets im Herbst möglich
Nach der Übernahme des ETH-Spin-offs Zurich Eye sollen bei Oculus in Zürich vor gut einem Jahr etwas mehr als zehn hoch qualifizierte Entwickler und Forscher gearbeitet haben. Inzwischen sollen die neuen Büros rund 35 Personen beherbergen. Zurzeit sollen pro Monat drei Personen angeheuert werden. Gerüchten zufolge soll die Lancierung des neuen VR-Headsets im Rahmen der Facebook-Veranstaltung Oculus Connect 5 über die Bühne gehen.
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