Palo Alto Networks speichert Daten seiner Schweizer Kunden in der Schweiz
Palo Alto Networks betreibt neu Cloud-Server in der Schweiz. Hiesige Kunden des Cybersecurity-Anbieters können ihre Datenprotokolle somit innerhalb der Schweiz speichern.
Der US-amerikanische Cybersecurity-Anbieter Palo Alto Networks hat eine Cloud-Infrastruktur in der Schweiz in Betrieb genommen. Damit sollen lokale Kunden ihre Datenprotokolle in der Schweiz speichern können, wie das Unternehmen mitteilt. Mit der neuen Cloud-Infrastruktur wolle man "sicherstellen, dass Schweizer Unternehmen Zugang zu marktführenden Cybersicherheitsplattformen und Security-Analysen haben, und ihnen gleichzeitig helfen, ihre Anforderungen an die Datenresidenz zu erfüllen", lässt sich Helmut Reisinger, CEO EMEA und LATAM von Palo Alto Networks, in der Mitteilung zitieren.
Aktuell bietet Palo Alto folgende sechs Produkte über die Schweizer Cloud-Infrastruktur an:
-
Prisma Access
-
Cortex XDR
-
Cortex XSIAM
-
AIOps
-
Advanced WildFire
-
Cortex Data Lake
Im Sommer 2022 gründeten 18 internationale Unternehmen, darunter auch Palo Alto Networks, das "Open Cybersecurity Schema Framework". Gemeinsam will man neue Standards schaffen, um Daten zu normalisieren und zu vereinheitlichen. Mehr dazu lesen Sie hier.
Netzwoche Ausgabe 02 / 2023 beantwortet Fragen zum Datenstandort Schweiz. Für wen lohnt sich eine Cloud mit Swissness-Faktor? Was spricht für ein Datacenter in der Schweiz? Und was müssen hiesige KMUs beachten, wenn sie die Cloud-Dienste von US-Providern nutzen wollen? Mehr dazu lesen Sie hier.
Filme vs. Realität
Mehr als ein Supercomputer
Wie KI den Entwicklungsprozess statt nur den Code verändert
KI-Souveränität ist für viele Länder eine Illusion
TP-Link vereint Gateway und Controller in einem Gerät
Schweizer KI Apertus und Protons KI-Assistent Lumo spannen zusammen
Photovoltaikanlagen der Schweiz stellen systemrelevantes Risiko dar
Ruag will bis zu 25 IT-Stellen abbauen
KI-Ausgaben in Europa steigen bis 2030 auf 470 Milliarden US-Dollar