Die Digitalisierung ist kein Jobkiller
Der digitale Wandel wird sich positiv auf die Zahl der Arbeitsplätze auswirken. So lautet das Fazit einer Onlineumfrage von Hays und des Instituts für Beschäftigung und Employability IBE.
Hays und das Institut für Beschäftigung und Employability IBE haben ihren HR-Report 2019 veröffentlicht. Sie befragten 868 Entscheider, wobei 18 Prozent aus der Schweiz kamen. 65 Prozent der Befragten waren aus Deutschland, 17 Prozent aus Österreich.
Befragt wurden Geschäftsführer (17 Prozent), HR-Führungskräfte (22 Prozent), Fachbereichsleiter (40 Prozent) und Mitarbeiter ohne Personalverantwortung (21 Prozent).
Dabei kam Folgendes heraus:
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Was sind die Top-HR-Themen für die Befragen aus der Schweiz? 42 Prozent sieht Handlungsbedarf bei der Förderung der Beschäftigungsfähigkeit. Für 39 Prozent ist die Weiterentwicklung der Unternehmenskultur das Top-Thema, für 33 Prozent die Mitarbeiterbindung.
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47 Prozent der Umfrageteilnehmer aus der Schweiz legen besonderen Wert auf die Übernahme von Verantwortung durch die Mitarbeiter. In Österreich sind es 38 Prozent, in Deutschland 33 Prozent.
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Neue Berufsbilder werden nach Ansicht der Befragten in der Forschung und Entwicklung, in der IT und im Marketing entstehen.
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54 Prozent der Befragten erwarten, das der digitale Wandel neue IT-Jobs schafft. 50 Prozent erwarten neue Jobs im Vertrieb, je 43 Prozent neue Jobs im Marketing und der Forschung und Entwicklung.
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50 Prozent der Befragten sagen, dass eine lebenslange Fort- und Weiterbildung das wichtigste Instrument ist, um die Beschäftigungsfähigkeit der Mitarbeiter zu sichern. 44 Prozent finden den Ausbau der Work-Life-Balance eine geeignete Massnahme, 39 Prozent die Zusammenarbeit in gemischten Teams.
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Was sind die Präferenzen bei den Fachkräften? 61 Prozent der Befragten suchen Generalisten mit themenübergreifender Erfahrung, 57 Prozent erfahrene Experten, 56 Prozent kreative Köpfe und 51 Prozent Generalisten mit branchenübergreifender Erfahrung.
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Was sind die fünf grössten Stolpersteine für Führungskräfte? Für 51 Prozent der Befragten ist es ein Mangel an Kommunikation, für 41 Prozent die Wahl des richtigen Führungsstils, für 38 Prozent das "Loslassen" der Mitarbeiter, für 34 Prozent die fehlende Zeit für Führungsaufgaben und für 31 Prozent zu wenig Unterstützung durch die Unternehmensleitung. Kommunikation scheint dabei eher ein Problem in der Schweiz (59 Prozent) und in Österreich (58 Prozent) zu sein als in Deutschland (46 Prozent).
Die ganze Studie finden Sie auf der Website von Hays.
Letzte Woche äusserte sich auch Gartner zu den Top-Prioritäten für HR-Verantwortliche. Mehr dazu in diesem Artikel. Ein Interview mit Glenfis-Gründer Martin Andenmatten klärt zudem die Frage, warum heutige IT-Managementkonzepte nach wie vor auf maximale Kontrolle und starre Hierarchien statt auf Eigenverantwortung und Selbstorganisation setzen.
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