Neon schafft Auslandsgebühren ab
Neon streicht die Gebühren und Aufschläge für Kartenzahlungen im Ausland. Damit will die Schweizer Neo-Bank konkurrenzfähiger werden.
Die Schweizer Smartphone-Bank Neon streicht per sofort alle Auslandgebühren und Wechselkursaufschläge bei Kartenzahlungen. Damit werde Neon zum absoluten Preisführer unter Konto-/Kartenanbietern in der Schweiz und begebe sich auf Augenhöhe mit ausländischen Anbietern, heisst es in der am Montag verschickten Medienmitteilung.
"Egal wo und in welcher Währung, Auslandzahlungen werden ab sofort per Mastercard-Referenzkurs umgerechnet. Einkaufen erfolgt weltweit und im Internet ohne zusätzliche Gebühren und Wechselkursaufschläge. Bei Abhebungen im Ausland wird die Gebühr auf 1.5% des abgehobenen Betrags verringert", heisst es weiter in der Mitteilung.
Die restlichen Preise bleiben laut Mitteilung gleich, die Kundendaten seien weiterhin in der Schweiz gesichert und die Schweizer Einlagensicherung gelte dank der Zusammenarbeit mit der Hypothekarbank Lenzburg nach wie vor.
Zum Mastercard-Referenzkurs heisst es, das sei der Kurs, zu dem die Banken "typischerweise die Fremdwährungen für Kartenzahlungen bei Masterkard" kauften.
Dieser Artikel erschien zuerst am 20. Januar 2020 auf watson.ch.
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