Wie RPA hilft, die Pandemie zu bewältigen
Manche Spitäler setzen in ihrer Abteilung zur Infektionsprävention und -kontrolle zunehmend auf Robotic Process Automation, um Zeit zu sparen. Der Lösungsanbieter UiPath arbeitet zu diesem Zweck mit einem irischen Krankenhaus zusammen. Und Automation Anywhere lanciert ein Sicherheitszertifizierungsprogramm für die Roboter auf seiner Plattform, um deren Einsatz zu fördern und die Kontinuität der Geschäftsabläufe zu gewährleisten.
UiPath entwickelt eine Lösung zur Robotergesteuerten Prozessautomatisierung (RPA) von Verwaltungsprozessen in Spitälern. Der Anbieter arbeitet mit dem Mater Hospital in Dublin, Irland, zusammen, und versorgt seine Abteilung zur Infektionsprävention und -kontrolle mit kostenlosen Lizenzen für Softwareroboter. Die Abteilung rechnet damit, in den kommenden Monaten Hunderte von Proben und mikrobiologischen Tests zu erhalten. Die Software-Roboter werden die administrativen Aufgaben übernehmen, die bisher vom Gesundheitspersonal durchgeführt wurden. Dazu gehört namentlich die Verarbeitung von Daten und ihre Übermittlung an Spezialisten und Gesundheitsbehörden.
Laut dem Chef des Pflegepersonals im Mater Hospital verbringen die Angestellten der Abteilung derzeit 30 Prozent ihrer Arbeitszeit mit administrativen Aufgaben. UiPath schätzt, dass durch den Einsatz von Softwarerobotern auf der Pflegestation täglich 3 Stunden eingespart werden können. Die Krankenpfleger werden daher mehr Zeit haben, sich um die Patienten zu kümmern, unterstreicht das Unternehmen.
Uipath hat seinen Hauptsitz in den USA. Vergangenes Jahr liess sich das Unternehmen auch in der Schweiz nieder. Einige Kunden betreut das Unternehmen von Zürich aus.
Automation Anywhere zertifiziert die Sicherheit seiner Roboter
Derweil will der Anbieter Automation Anywhere das Vertrauen in RPA stärken. Zu diesem Zweck führt das Unternehmen ein Sicherheitszertifizierungen für die Softwareroboter ein, die in seinem "Bot Store" veröffentlicht werden.
Das Unternehmen überprüfe zusammen mit IT-Sicherheitsexperten die auf seiner Plattform entwickelten Bots. Dabei gelten strenge Anforderungen bezüglich Entwicklung, Verwaltung und Compliance. Eine erste Zertifizierungsstufe soll die Abwesenheit von Malware bescheinigen, eine zweite Stufe soll bezeugen, dass die Entwickler die Fähigkeiten zur Erstellung sicherer Software-Roboter erworben haben. Und eine dritte Stufe enthält weitere Tests, etwa zu Strategien zur Eindämmung identifizierter Bedrohungen. Eine letzte Stufe der Zertifizierung enthält schliesslich einen Penetrationstest.
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