Krypto-Corner

Liechtensteiner Finanzmarktaufsicht warnt vor Schweizer Kryptobörse

Uhr | Aktualisiert

Die Redaktion bloggt über die Blockchain und alles, was dazu gehört.

Ticker

Liechtensteiner Finanzmarktaufsicht warnt vor Schweizer Kryptobörse

Die Finanzmarktaufsicht (FMA) Liechtenstein hat auf ihrer Website darauf hingewiesen, dass die Kryptobörse Smart Valor AG mit Sitz in Vaduz über keine aufsichtsrechtliche Bewilligung der FMA verfüge. Das Fintech-Unternehmen, das seinen Hauptsitz im Cryptovalley in Zug hat, sei demnach "nicht berechtigt, bewilligungspflichtige Finanzdienstleistungen zu erbringen". Entgegen der Angabe auf der Website von Smart Valor sei das Unternehmen keine "Licensed Exchange". 

Die FMA "empfiehlt daher dringend, bewilligungspflichtige Finanzgeschäfte nur durch Finanzinstitute ausführen zu lassen, die von der FMA oder anderen Aufsichtsbehörden zugelassen sind". Sämtliche in Liechtenstein bewilligten Finanzdienstleister sind im offiziellen Register der FMA aufgeführt. 

Das Start-up Smart Valor um die umtriebige Gründerin und CEO Olga Feldmeier startete den Betrieb offiziell diesen Sommer und behauptete in einem Communiqué zum Launch, dass die Liechtensteiner Niederlassung von den lokalen Behörden die Bewilligung erhalten habe, eine Kryptobörse zu betreiben. Dem widerspricht die FMA nun offiziell.

(mla)

Die Blockchain rutscht ins "Tal der Enttäuschungen"

Die Blockchain-Revolution lässt auf sich warten. Gemäss dem neuen Hype-Cycle von Gartner rutscht die Blockchain geradewegs ins "Tal der Enttäuschungen". Das heisst, der "Gipfel der überhöhten Erwartungen" ist erreicht, sprich: der Hype ist vorbei. Und die bisherigen Anwendungen führten nicht zu den gewünschten Ergebnissen, wie der Marktforscher mitteilt. "Die meisten unternehmerischen Blockchain-Projekte sind im experimentellen Stadium steckengeblieben", lässt sich Gartner-Analyst Avivah Litan zitieren. 

Erst 2021 soll es wieder bergauf gehen, wenn die Technologie Fortschritte macht und die ersten sinnvollen Use Cases ausgerollt werden. Doch die vielversprochene "Business-Revolution" lässt noch länger auf sich warten. Die Blockchain könnte ihr disruptives Potenzial frühestens 2028 entfalten, schätzt Gartner. 
 

(Source: Gartner)
(Source: Gartner)

(jor)

07.10.2019 - Paypal steigt aus Libra-Projekt aus

Libra, die geplante Kryptowährung des sozialen Netzwerks Facebook, verliert einen namhaften Partner. Wie "Spiegel Online" unter Berufung auf Unternehmensmitteilungen berichtet, beendet Paypal seine Beteiligung am Projekt. Man wolle sich auf die bisherigen Aufgaben und geschäftlichen Prioritäten fokussieren, begründete der Zahlungsdienstleister seinen Schritt und fügte an, man werde Libra trotz des Ausstieges weiter unterstützend begleiten. Wie "Spiegel Online" weiter berichtet, überdenken auch andere Libra-Partner ihr Engagement, darunter Visa, Mastercard oder Stripe. Grund für die Skepsis dürfte der politische Widerstand sein, der Libra von diversen Seiten entgegenschlägt. Was Libra für die Finanzbranche, die Krypto-Community und die Schweiz bedeutet, verrät Georges Grivas, Dozent und Studienleiter des CAS Blockchain an der Hochschule Luzern im Interview.

(rja)

 

11:12 Uhr

Das Liechtensteiner Blockchain-Gesetz ist Tatsache. Wie "Money Today" berichtet, stimmte der Landtag des Fürstentums dem sogenannten Token- und VT-Dienstleister-Gesetz (TVTG) am Donnerstag in zweiter Lesung zu. "VT" stehe für "auf vertrauenswürdigen Technologien beruhende Transaktionssysteme" - eine breite Formulierung für Blockchain-Netzwerke.

Mit dem Gesetz sollen die rechtlichen Grundlagen für die Token-Ökonomie sowie für VT-Systeme und VT-Dienstleister geschaffen werden. Es soll Rechtssicherheit für die Krypto-Branche schaffen. Besonders im Fokus stehen dabei Dienstleistungen auf dem Finanzmarkt. Der Landtag habe das Gesetz ohne Gegenstimme verabschiedet. Es soll voraussichtlich Anfang 2020 in Kraft treten.

(osc)

11:24 Uhr

Die Bank Vontobel hat ein strukturiertes Produkt zum Handel auf der Blockchain lanciert. Es handelt sich um ein Tracker-Zertifikat, das in einem Smart Contract abgebildet wird, wie die Zürcher Privatbank mitteilt. Mit diesem Schritt reagiere Vontobel auf das "Marktbedürfnis, traditionelle Finanzprodukte auf der Blockchain zur Verfügung zu stellen."

Vontobels "Asset Token" basiert gemäss dem Börsen-Onlineportal "Cash" auf der Blockchain der Zuger Ethereum-Stiftung. Privatkunden könnten das Produkt über ihre Hausbank beziehen. Diese bestimmt schliesslich, welche Kosten beim Kunden anfallen, wie Marco Hegglin, Leiter Business Management bei Vontobel, gegenüber "Cash" sagte.

(jor)

10:34 Uhr

Der Bitcoin verbraucht viel Energie und ist damit auch für CO2-Emissionen verantwortlich. Forscher der ETH Lausanne arbeiten deshalb an einer Alternative, wie die "Werbewoche" berichtet. Ein Forschungsteam um Rachid Guerraoui schlage einen neuen Ansatz als Ersatz für das gebräuchliche Mining der Kryptowährung vor, der weniger Energie verbrauche.

"Wenn es nur um die Frage geht, ob Person A eine Bitcoin-Einheit an Person B überweisen darf, oder ob sie diese Einheit schon Person C, D und E gegeben hat, braucht man keine zentrale Autorität, die das komplette Netzwerk kontrolliert", zitiert die Werbewoche Guerraoui. Anstatt alle Akteure unter Generalverdacht zu stellen, setze der an der ETH Lausanne entwickelte Algorithmus namens "Byzantine Reliable Broadcast" auf die Unschuldsvermutung.

Die Idee dahinter: Die Sicherheit des Netzwerks lasse sich durch Kommunikation zwischen den Beteiligten sicherstellen. Anstatt sich als zentraler Kontrolleur mit allen zu verbinden, reiche der Austausch mit einer Stichprobe anderer Netzwerk-Teilnehmer. Der Energieverbrauch bei dieser Herangehensweise entspreche wenigen Gramm CO2. Zum Vergleich: Bei einer klassischen Bitcoin-Transaktion würden 300 Kilogramm CO2 produziert.

Was die Sicherheit der Transaktionen anbelangt, stehe das neue System dem klassischen Mining in nichts nach, schreibt die Werbewoche weiter. Allerdings sei es nicht für alle Anwendungen geeignet. So seien Transaktionen, wie es sie für Smart Contracts braucht, nicht möglich. Vergleichsweise einfache Use Cases wie etwa ein Bezahlsystem für Bike-Sharing-Angebote seien aber im Bereich des Möglichen. Guerraoui und seine Mitstreiter wollten den "Byzantine Reliable Broadcast" bis Ende 2020 als Open-Source-Code veröffentlichen.

(osc)

14:01 Uhr

Die Bürger Schaffhausens können im Rahmen eines Pilotprojekts den Betreibungsregisterauszug nun als PDF via Smartphone bestellen - auf Blockchain-Basis. Möglich macht dies laut einer Mitteilung die "eID+"-App des Start-ups Procivis auf Grundlage der Blockchain-Infrastruktur von Swisscom und der Schweizerischen Post.

Nach dem Download der App und der persönlichen Identifikation bei der Gemeinde, erhalten Nutzer Zugang zu Verwaltungsdiensten, beispielsweise denjenigen des Einwohneramtes. Um das Behörden-Zertifikat digital und fälschungssicher zu erstellen, komme eine Private-Blockchain-Infrastruktur – die sogenannte "Consensus as a Service"-Infrastruktur – zum Einsatz. Diese funktioniere wie ein digitales Geschäftsbuch: Die Transaktionen sind für alle Partner unter Wahrung der Vertraulichkeit in Echtzeit einseh- und überprüfbar. Die Daten blieben vollständig in der Schweiz, versprechen die Entwickler.

(osc)

14:27 Uhr

Die HSG will mit einer Blockchain-Lösung die Echtheit von Abschlüssen überprüfen. Die Universität reagiere damit auf die Zunahme gefälschter Zeugnisse in den vergangenen Jahren, sagte CIO Harald Rotter in einem Interview mit "CNN Money Switzerland". Ein entsprechendes Pilotprojekt soll die Überprüfung der Echtheit von Diplomen stark beschleunigen. Ein Vorgang, der zuvor mit einigem administrativem Aufwand verbunden war und mehrere Tage in Anspruch nahm. Die Umsetzung des Projekts geschieht in Zusammenarbeit mit dem Zürcher Start-up Blockfactory.

Harald Rotter ist seit Oktober 2017 Herr über die IT an der Universität St. Gallen. Im Interview spricht er über die ­Herausforderungen der ersten Monate, die Digitalisierung der Hochschulen und darüber, warum er als CIO manchmal hartnäckig sein muss.

(osc)

20.09.2019 - Österreicher sind gegenüber Kryptowährungen am kritischsten

Die meisten Konsumenten haben noch kein vertieftes Wissen über Kryptowährungen, sind den neuen Zahlungsmethoden gegenüber aber positiv eingestellt. Zu diesem Schluss kommt der niederländische Finanzdienstleister ING in einer Studie. Gemäss Umfrage sind die türkischen Konsumenten die grössten Krypto-Fans. 62 Prozent gaben an, dass sie an die Zukunftsfähigkeit von Kryptowährungen glauben. Mit 44 Prozent landet Rumänien hier auf Platz zwei. Dahinter folgt Polen mit 43 Prozent. Das Schlusslicht bildet Österreich. Hier glauben nur 13 Prozent, dass Kryptowährungen sich als Zahlungsmittel durchsetzen werden. Zur Schweiz macht ING keine Angaben.

Source: ING

Laut ING zeigten sich Personen, die ein weniger breites Wissen über Bitcoin und Co. hatten, positiver eingestellt, was die Zukunft von Kryptowährungen angeht, als jene mit vertieftem Wissen. Die meisten Studienteilnehmer (33 Prozent) informieren sich über die Nachrichten oder via Onlinerecherche über Kryptowährungen. 13 Prozent gaben an, ihr Krypto-Wissen von Social-Media-Plattformen zu beziehen. 12 Prozent wissen dank Familie und Freunden Bescheid und 8 Prozent gaben an, nicht zu wissen, wo sie ihre Infos über Kryptowährungen her haben.

Auf die Frage, ob Banken Konten für Kryptowährungen wie Bitcoin anbieten sollten, antworteten 40 Prozent der Teilnehmer mit Nein. 27 Prozent sprachen sich für Krypto-Konten aus und 33 Prozent waren unentschlossen. Ausserdem sprachen sich die meisten Konsumenten für die Existenz von Bargeld aus. 54 Prozent würden es bevorzugen, wenn Bargeld auch zukünftig existieren würde. 22 Prozent hingegen wären froh, wenn es nur noch bargeldlose Zahlungsmethoden gäbe. Die restlichen 24 Prozent enthielten sich.

(lha)      

17.09.2019 - Facebook wehrt sich gegen Kritik an Libra

Facebook hat sich zur Kritik an seiner Digitalwährung geäussert. Libra greife nicht in die Hoheit der Notenbanken ein, sagte David Marcus. Das soziale Netzwerk könne die Geldmenge nicht einfach erhöhen, so wie es die Notenbanken tun. Libra sei zudem mit einem Korb stabiler Währungen und Staatsanleihen gedeckt, schreibt derstandard.at.

Marcus betonte, dass er die Verwaltung der Digitalwährung der in der Schweiz ansässigen Libra Association überlassen wolle. Da die Schweizer Finanzmarktaufsicht Libra reguliere, seien die Hürden für eine regulatorische Zulassung hoch, sagte Marcus.

(mur)

11.09.2019 - USA empfiehlt strenge Regulierung von Krypto-Währungen

Die Skepsis rund um die Regulierung von Krypto-Währungen wie Libra besteht nach wie vor. An einer Medienkonferenz der US-Botschaft in Bern äusserte sich die oberste Verantwortliche für Terror und Finanzaufklärung zu dem Thema, wie das SRF berichtet. Die Schweiz bewerbe sich als innovativer Platz im Finanzbereich, so Sigal Mandelker. Daher liege es auch in ihrem Interesse, strenge Regulierungen zur Vermeidung von Risiken wie Geldwäscherei einzuführen.

Sigal Mandelker
Bild: Screenshot von srf.ch


Die Vertreter der USA betonten, dass Facebook ein US-Konzern sei. Libra unterstehe somit nicht nur dem schweizerischen, sondern auch dem US-Recht. Daher müssten die Regulierungen für Krypto-Währungen diesen Umstand widerspiegeln.

Die Schweizer Regierung sehe den Libra-Standort Genf als positives Zeichen für den Wirtschaftsstandort. Im Parlament äusserten sich vor allem linke Ratsmitglieder kritisch zu Libra, während die Ratsrechten die Entwicklung befürworteten.

(cwa)

27.08.2019 - US-Delegation besucht Bern, Libra-Skepsis bleibt

Abgeordnete des US-Repräsentantenhauses haben am Freitag das Bundeshaus besucht, um mehr über Libra zu erfahren. Die Demokratin Maxine Waters führte die US-Delegation an. Sie sprach mit Vertretern des Staatssekretariats für internationale Finanzfragen, der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht Finma sowie mit dem Eidgenössischen Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten. Offenbar gelang es der Schweizer Seite nicht, die Skepsis der USA gegenüber Libra abzubauen. "Ich bin immer noch besorgt darüber, einem grossen Tech-Unternehmen zu erlauben, eine alternative und privat kontrollierte globale Währung zu schaffen", schreibt Maxine Waters auf financialservices.house.gov.

Der Bundesrat ist Libra gegenüber grundsätzlich offen. Er reagierte am 21. August auf eine Interpellation der SP-Nationalrätin Prisca Birrer-Heimo. Sie fragte, welche Bewilligungen die Libra Association braucht. Der Bundesrat verwies auf das Bankengesetz, das Finanzmarktinfrastrukturgesetz, das Geldwäschereigesetz und das Bundesgesetz über den Datenschutz. Noch sei aber nicht klar, welche Tätigkeiten Libra in der Schweiz ausüben wolle. Die Finma werde darüber entscheiden, sobald ein Gesuch vorliege. Der Bundesrat sagte zudem, dass es für Libra keine Revision der rechtlichen Leitplanken brauche.

(mur)

26.08.2019 - Finma lizenziert erstmals Schweizer Krypto-Banken

In der Schweiz gibt es neu zwei lizenzierte Krypto-Banken: Seba Crypto und Sygnum. Die Finma hat ihnen eine Bewilligung erteilt. Sie dürfen jetzt Finanzdienstleistungen rund um Kryptowährungen und digitale Assets starten, wie finews.ch schreibt.

Screenshot von seba.swiss

Bild: Screenshot von seba.swiss

Seba will Firmen in der Blockchain-Branche nicht nur Konten anbieten, sondern auch die Aufbewahrung von Kryptowährungen und deren Handel ermöglichen. Die Bank will zudem Kreditgeschäfte mit digitalen Vermögenswerten in ihr Angebot aufnehmen.

Bild: Screenshot von sygnum.com

Bild: Screenshot von sygnum.com

Sygnum hat ähnliche Pläne. Die Bank unterhält Partnerschaften mit Swisscom und der Deutschen Börse und will neue Dienstleistungen für digitale Vermögenswerte lancieren.

(mur)

24.08.2019 - Das Interesse an der Blockchain-Branche steigt

Die Zürcher Privatbank Maerki Baumann & Co. kämpft gemäss Swissinfo mit der verstärkten Regulierung des Bankensystems und dem erhöhten Margendruck. Laut CEO Stephan Zwahlen sucht das Unternehmen darum alternative Einkommensquellen - unter anderem in der Blockchain-Branche. Als die Öffentlichkeit von diesem Vorhaben erfahren habe, sei die Bank mit Anfragen überhäuft worden, so Zwahlen.

"Plötzlich wollten 400 Leute mit uns reden", sagte Zwahlen gegenüber Swissinfo. "Und es waren genau die Leute, um deren Aufmerksamkeit wir seit 10 Jahren kämpften, mit traditionellen Private-Banking-Angeboten." Die Interessenten seien typischerweise zwischen 30 und 40 Jahre alt, sehr gut gebildet und hätten eine unternehmerische Denkweise. Auch die Falcon Private Bank, Vontobel, Julius Bär, Zarattini, Swissquote und die Hypothekarbank Lenzburg buhlen vermehrt um Kunden aus der Blockchain-Branche.

(mur)

23.08.2019 - 10 Jahre Bitcoin im Zeitraffer

So entwickelte sich der Bitcoin-Kurs in den letzten zehn Jahren:

(mur)

22.08.2019 - EDÖB wartet auf Infos zu Libra

Der Eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte (EDÖB) hat mit der Libra Association vereinbart, bis Ende August mehr Informationen zum geplanten Stablecoin von Facebook zu erhalten. Die Association habe versprochen, diese zu liefern, schreibt Inside-IT unter Berufung auf eine Sprecherin des EDÖB. Die Libra Association hat ihren Geschäftssitz in Genf. Sie will einen Stablecoin herausbringen, der an einen Korb von Währungen gebunden ist. Mehr über Libra erfahren Sie in diesem Artikel.

Facebook musste im Juli vor dem US-Kongress zu Libra aussagen. Der Konzern werde für die Einführung der Währung mit den Behörden und der Finma zusammenarbeiten, versprach Facebook damals. EDÖB Adrian Lobsiger hatte allerdings zu diesem Zeitpunkt noch keine solche Anfrage erhalten, wie Sie in diesem Artikel lesen können.

(mur)

21.08.2019 - So klappt es mit dem Firmenkonto für Blockchain-Unternehmen

Die Schweizerische Bankiervereinigung veröffentlichte im September 2018 einen Leitfaden, der Banken helfen soll, Firmenkonten für Kryptofirmen zu eröffnen. Mehr dazu können sie hier lesen. Nun hat der Verband die Publikation aktualisiert. Die Crypto Valley Association habe zur Weiterentwicklung des Leitfadens beigetragen und unterstütze dessen Umsetzung in der Praxis, schreibt die Bankiervereinigung in einer Mitteilung.

Den Leitfaden können Sie hier herunterladen. Der Verband will ihn in den nächsten Wochen auch in italienischer, französischer und englischer Sprache veröffentlichen.

(mur)

20.08.2019 - Binance will mehr Stablecoins

Binance hat das Projekt "Venus" angekündigt, um die Entwicklung von Stablecoins zu vereinfachen. Stablecoins sind Kryptowährungen, deren Preis zum Beispiel an den Euro oder den US-Dollar gekoppelt ist. Venus basiert auf Binance Chain, einer öffentlichen Blockchain, die Binance im April startete. Das Projekt soll es Firmen ermöglichen, lokale Stablecoins und Anlagen, die an nationale Währungen gebunden sind, zu entwickeln.

Ist Venus eine Konkurrenz zu Facebooks Libra? Nein, sagt Changpeng Zhao, Gründer und CEO von Binance, auf Twitter. "Gerne beide gleichzeitig. Das Projekt sollte Libra sogar helfen, wenn man darüber nachdenkt. Dabei möchte ich es bewenden lassen."

(mur)

19.08.2019 - Wer ist Satoshi Nakamoto?

Die Identität des Bitcoin-Erfinders Satoshi Nakamoto ist nach wie vor unbekannt. Laut einer Mitteilung der Agentur Ivy McLemore & Associates wird sich das bald ändern. Satoshi werde seine Identität in drei Blogartikeln enthüllen, und der erste ist bereits online.

Der Artikel ist in der Krypto-Community auf grosse Skepsis gestossen. Dass Satoshi seine Identität über eine PR-Agentur aufdeckt, scheint äusserst unwahrscheinlich. Stattdessen könnte er einfach eine Message auf der Bitcoin-Blockchain mit dem Genesis Key verifizieren, schreibt etwa Litecoin-Erfinder Charlie Lee auf Twitter.

(mur)

16.08.2019 - Chinas Kryptowährung

Die Chinesische Volksbank steht laut Bloomberg kurz davor, eine eigene Kryptowährung zu lancieren. Angekündigt habe das Mu Changchun, der stellvertretende Direktor der Abteilung für Zahlungsverkehr. Wann es so weit sein wird, verriet Changchun nicht.

(mur)

15.08.2019 - Six verliert Chef seiner Kryptobörse

Martin Halblaub wollte bei Six als CEO die Kryptobörse SDX lancieren. Der Plan ist schiefgegangen. Halblaub wird das Unternehmen Ende August verlassen - nach nur 8 Monaten im Amt. Die Hintergründe zum Abgang lesen Sie in diesem Artikel.

(mur)

14.08.2019 - Samsung integriert Bitcoin in SDK

Samsung hat es für Entwickler vereinfacht, Bitcoin in seine Smartphones zu integrieren. Der südkoreanische Konzern ergänzte seinen "Blockchain Keystore" um Unterstützung für Bitcoin. So können Android-Anwendungen besser mit dem Keystore kommunizieren, den Samsung auf den Geräten Galaxy S10e, S10, S10+, S10 5G, Note10 und Note10+ einsetzt.

Quelle: Screenshot von developer.samsung.com/blockchain/keystore/sdk

Quelle: https://developer.samsung.com/blockchain/keystore/sdk

Der Samsung Blockchain SDK unterstützte bisher nur Ethereum und Klaytn. Er funktioniert in Deutschland, Grossbritannien, Kanada, Spanien, Südkorea, den USA - und der Schweiz. Mehr über den Blockchain Keystore SDK erfahren Sie auf dieser Website von Samsung.

(mur)

13.08.2019 - IBM tüftelt an Blockchain-Browser

IBM hat ein neues Patent eingereicht. Es sieht laut coindesk.com vor, Webbrowser-Daten wie Bookmarks, Standortinfos und die Historie besuchter Websites in der Blockchain zu speichern. Unklar ist, wie IBM dabei die Privatsphäre der Nutzer schützen will.

Auch andere Firmen kombinieren die Distributed-Ledger-Technologie mit einem Webbrowser. Zum Beispiel das norwegische Unternehmen Opera, das in seinem Browser Opera Touch für Apples iOS eine Wallet für Kryptowährungen integriert hat.

(mur)

12.08.2019 - Binance.us ohne Tron?

Binance.com wird in einem Monat Nutzer aus den USA blockieren. Dafür soll noch dieses Jahr eine US-Version der Börse online gehen. Welche Kryptowährungen werden auf Binance.us handelbar sein? Laut einem Blogeintrag prüft das in Malta ansässige Unternehmen, folgende Coins anzubieten:

Diese Kryptowährungen könnten auf Binance.us handelbar sein (Quelle: medium.com/binance-us/exciting-developments-coming-soon-for-binance-us-f79f86bdd9c6)

Tron - laut Coinmarketcap die zwölftgrösste Kryptowährung der Welt - fehlt auf der Liste. Warum? Das ist unklar, aber Tron-Gründer Justin Sun versucht nun auf Twitter, besorgte Investoren zu beruhigen. Ob der Tweet reicht, um sie ruhig zu stellen? Wir werden wohl bald mehr wissen - Binance.us soll bereits diesen September starten.

(mur)

Webcode
5rLjPaf8

Kommentare

« Mehr